Abstract zum Buch

Unternehmensdemokratie? Wo kämen wir denn da hin? Schließlich brauchen wir erstens nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer. Zweitens sind Unternehmen keine demokratische Veranstaltung, denn wenn alle mitmischen, dauern Entscheidungen zu lange. Und überhaupt: Weder wollen noch können Mitarbeiter Verantwortung übernehmen. Basta!

Irrtum. Andreas Zeuch widerlegt anhand exklusiv recherchierter, ausführlicher Fallbeispiele die Argumente gegen Unternehmensdemokratie. Denn es gibt sie längst, die Unternehmen, die teils seit Jahrzehnten nicht trotz, sondern aufgrund ihrer Demokratie überaus erfolgreich wirtschaften. Leseprobe

Für wen lohnt das Buch?

Dieses Buch wendet sich an Geschäftsführer, Vorstände, Bereichsleiter, Gründer, Betriebsräte, Berater, Politiker und natürlich an alle MitarbeiterInnen. Kurz: An alle, die selbstbestimmt(er) arbeiten und Organisationen demokratisch(er) führen wollen.

Was einige der bisherigen LeserInnen zum Buch sagen, gibts in den Leserstimmen.

Vortrag zum Buch

Keynote bei der microTOOL Anwenderkonferenz im Mai 2016 in Berlin. – Vortrag buchen.

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Nachhaltiges Change Management durch Unternehmensdemokratie

Ausführliche Informationen zum Buch

Das Bezugssystem

Es scheint en vogue zu sein, über Unternehmensdemokratie zu reden und das Konzept in Verbindung zu bringen mit der Zukunft der Arbeit. Dabei ist allerdings ziemlich unklar, warum Unternehmensdemokratie aus ökonomischer und menschlicher Sicht sinnvoll sein könnte, in welchem Zusammenhang er zur gesellschaftlichen Demokratie steht und was genau der Begriff meint. Das sind die vier Punkte des Bezugssystems im ersten Teil des Buches:

  • Ökonomie: Welchen wirtschaftlichen Nutzen bietet die Demokratisierung von (Non-)Profit-Organisationen?
  • Mensch: Wie steht es um die Argumente gegen Unternehmensdemokratie, die meistens auf einem misanthropischen Menschenbild fußen?
  • Gesellschaft: Welchen Effekt hätte die Demokratisierung von (Non-)Profit-Organisationen auf die Gesellschaft?
  • Begriff: Mit welchen Begriffen ist „Unternehmensdemokratie“ verwandt und wie lässt sie sich praxistauglich definieren?
Die Fallbeispiele

Es gibt insgesamt 12 Fallbeispiele. Davon basieren acht auf den Recherchen vor Ort durch Andreas Zeuch: Interviews mit Geschäftsführern, Vorständen, Betriebsräten und Mitarbeitern. Vier weitere Fälle runden das Bild in Ergänzung zu den vorherigen acht Fällen ab. Die Größe der acht Hauptfälle liegen zwischen 90 und rund 2400 MitarbeiterInnen. Diese portraitierten Unternehmen haben durchschnittlich rund 670 MitarbeiterInnen und kommen aus unterschiedlichen Branchen:

  • Automotive
  • Chemie
  • Finanzdienstleistung
  • Hotellerie
  • Metallindustrie
  • Softwareentwicklung

Dazu kommen vier weitere Fallbeispiele, die in Bezug gesetzt werden zu den ersten acht, auf Interviews basierenden Fallbeispielen.

Methoden & Schlussfolgerungen

Methoden gibt es wie Sand am Meer und sie wurden immer wieder, auch in neuen Büchern, ausführlich dargestellt. Deshalb geht es in diesem Kapitel weniger um die Rezepturen der Methoden und Instrumente, als mehr um die innere Haltung bei ihrer Anwendung. Worauf ist, unabhängig von der Methodenwahl, bei ihrer Anwendung zu achten? Was ist überhaupt die Voraussetzung zu einer demokratischen Anwendung dieser Methoden und Instrumente bei den gewünschten Veränderungsprozessen?

Schlussendlich zeigen die Fallbeispiele, das viele Wege nach Rom führen, dass es keine Best Practice gibt, die für alle anderen Organisationen gilt. Anstelle fehlleitender Rezepte finden die LeserInnen abschließend vier prinzipielle Schritte zur Unternehmensdemokratie.

Jetzt, nachdem das Buch auf dem Markt ist, gibt’s die ersten →Leserstimmen