Trello und JIRA sind doch nur Tools – was soll das schon für kulturelle Auswirkungen haben?

Dieser Post ist der vierte Artikel der Serie “Aus der Praxis eines Collaboration Consultants – Tools, Kultur und ihre Wechselwirkungen” und dreht sich um die kulturellen Auswirkungen und Voraussetzungen von Aufgabenverwaltungstools wie Trello und JIRA – weitere Artikel dieser Serie findest Du in Kürze hier auf dem Blog. In dieser Serie schreibe ich als Atlassian Consultant aus eigener Beobachtung, meiner Praxis als Consultant bei diversen Unternehmen und meiner Freiberuflichkeit sowie dem Austausch mit anderen Atlassian-Anwendern und Administratoren über die Nutzung von Collaboration Tools und ihre kulturellen Wechselwirkungen. Mein Zielbild beim Einsatz von Collaboration Tools ist Selbstorganisation und Selbstmanagement von Teams zu unterstützen sowie Transparenz für mehr Synergien und Zusammenarbeit in Teams und Unternehmen herzustellen.

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Trialog Teil 2 – Das up2U Protocol

Der zweite Teil unseres Trialogs, in dem Alexander Gerber, Björn Czybik und ich, über Komplexität und angrenzende Themen- und Fragestellungen diskutieren, fand am 02.10.2017 statt. Den ersten Teil können Sie hier verfolgen.

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Kulturwandel: Erwünschte Nebenwirkung

Es gibt viel zu tun in den meisten Unternehmen und Organisationen, kaum eine Organisation wartet auf einen Kulturwandel. Schließlich beklagen die wenigsten MitarbeiterInnen und Führungskräfte einen  Arbeitsmangel, auch wenn es mittlerweile ergänzend zum Burnout den Bore-Out gibt. Bekanntermaßen findet vielmehr eine Verdichtung der Arbeit statt, immer mehr muss von immer weniger Angestellten geleistet werden. Lassen wir mal die Kritik beiseite, die hier angebracht wäre, denn warum sollten wir endlos die Produktivität steigern und verkrampft versuchen, ewig weiter zu wachsen (die Antworten der Standardökonomie sind ebenso klar wie brüchig)? Darum geht es mir hier nicht. Ich möchte etwas anderes reflektieren: Wenn der Arbeitsdruck derart hoch ist, wie können dann noch die zusätzlich dauernd auftauchenden Veränderungs-Projekte mit dem Ziel von Kulturwandel erfolgreich durchgeführt werden? Zum Beispiel, indem ein Team noch im Hochseilgarten rumturnt? Die Lösung ist ganz einfach, dazu folgendes Fallbeispiel aus unserer eigenen Praxis:

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So arbeiten wir doch gar nicht – unsere Admins sind nicht agil genug für mein Team!

Dieser Post ist der dritte Artikel der Serie “Aus der Praxis eines Collaboration Consultants – Tools, Kultur und ihre Wechselwirkungen” und dreht sich um den Anpassungsbedarf von Zusammenarbeitslösungen – weitere Artikel dieser Serie findest Du in Kürze hier auf dem Blog. In dieser Serie schreibe ich als Atlassian Consultant aus eigener Beobachtung, meiner Praxis als Consultant bei diversen Unternehmen und meiner Freiberuflichkeit sowie dem Austausch mit anderen Atlassian-Anwendern und Administratoren über die Nutzung von Collaboration Tools und ihre kulturellen Wechselwirkungen. Mein Zielbild beim Einsatz von Collaboration Tools ist Selbstorganisation und Selbstmanagement von Teams zu unterstützen sowie Transparenz für mehr Synergien und Zusammenarbeit in Teams und Unternehmen herzustellen. Weiterlesen

Ein Trialog – Benötigen wir neue Werkzeuge für Komplexität?

Vor geraumer Zeit habe ich mein Netzwerk mit zwei sehr interessanten Menschen erweitert. Es handelt sich um Alexander Gerber und Björn Czybik. Die Beiden kennen sich schon länger und sind über das von Alexander entworfene Framework zum Handhaben von Komplexität und Unsicherheit, namens up2U, zusammen gekommen. Da ich mich ja auch seit Längerem mit Komplexität und vielen in diesem Kontext stehenden Fragestellungen beschäftige, war es damit wohl nur eine Frage der Zeit, wann wir uns „über den Weg“ laufen.

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Ich finde nichts mehr im Wiki – wir müssen gärtnern!

Dieser Post ist der zweite Artikel der Serie “Aus der Praxis eines Collaboration Consultants – Tools, Kultur und ihre Wechselwirkungen” und dreht sich um das Wachstum eines Wiki – weitere Artikel dieser Serie findest Du in Kürze hier auf dem Blog. In dieser Serie schreibe ich als Atlassian Consultant aus eigener Beobachtung, meiner Praxis als Consultant bei diversen Unternehmen und meiner Freiberuflichkeit sowie dem Austausch mit anderen Atlassian-Anwendern und Administratoren über die Nutzung von Collaboration Tools und ihre kulturellen Wechselwirkungen. Mein Zielbild beim Einsatz von Collaboration Tools ist Selbstorganisation und Selbstmanagement von Teams zu unterstützen sowie Transparenz für mehr Synergien und Zusammenarbeit in Teams und Unternehmen herzustellen.
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Was ist ein Board? Screenshot

Hilfe, wir arbeiten alle unterschiedlich! – die Einführung eines gemeinsamen Boards

Dieser Post ist der erste Artikel der Serie “Aus der Praxis eines Collaboration Consultants – Tools, Kultur und ihre Wechselwirkungen” und dreht sich um die Einführung eines gemeinsamen Boards – weitere Artikel dieser Serie findest Du in Kürze hier auf dem Blog. In dieser Serie schreibe ich als Atlassian Consultant aus eigener Beobachtung, meiner Praxis als Consultant bei diversen Unternehmen und meiner Freiberuflichkeit sowie dem Austausch mit anderen Atlassian-Anwendern und Administratoren über die Nutzung von Collaboration Tools und ihre kulturellen Wechselwirkungen. Mein Zielbild beim Einsatz von Collaboration Tools ist Selbstorganisation und Selbstmanagement von Teams zu unterstützen sowie Transparenz für mehr Synergien und Zusammenarbeit in Teams und Unternehmen herzustellen. Weiterlesen

Talente finden, Teil 2: Potenzialanalyse oder Sapere aude?

„Darf ich vorstellen: Die Themensau: Talent! Ist neuerdings das Synonym für tolle fachliche Qualifikation. Obwohl es damit rein gar nichts zu tun haben muss!“ Es handelt sich schlichtweg um Recruitierung, wie schon immer. Remember: Das Unternehmen sucht bestmögliche Qualität für maximalen Output! Die BewerberInnen suchen bestmögliche Arbeitsplätze für maximale Zufriedenheit! Die Herausforderung ist, diese beiden „eierlegendewollmilchsau“ Erwartungen zu harmonisieren. Und die ist hoch. Aber hilft da eine Potenzialanalyse wirklich?

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Screenshot Creative Collaboration Culture Day Orga-Board Trello - Soziokratie 3.0?

Tag 29 – machen wir eigentlich Soziokratie 3.0?

Es ist Tag 29 nach meiner Idee, den “Creative Collaboration Culture Day”  als Non-Profit-Event mit 70-150 Teilnehmern, 5 Impulsen und parallelen Open Space Sessions dieses Jahr in Karlsruhe zu veranstalten. Nachdem wir nun u.a. vier von fünf Impulse beisammen, die Wunsch-Location bekommen und den Ticketverkauf letzte Woche gestartet haben, eine erste Version der Webseite umgesetzt und das Event Orga-Team auf 11 Personen (Tendenz steigend) angewachsen ist habe ich mir heute vorgenommen, zu reflektieren wie ich bisher vorgegangen bin und was das mit Soziokratie 3.0/Unternehmensdemokratie zu tun hat.

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Wähl den Chef! Fortschritt oder Rückschritt?

Wann ist eine Organisation „demokratisch“? Zwei Antworten sind typisch: Erstens Basisdemokratie, sprich alle kochen mit, also genau genommen: Alle entscheiden was gekocht wird, wieviel davon, wo die Zutaten besorgt werden, gehen einkaufen, fangen gemeinsam an, die Ingredienzien zu putzen und zu schnippeln, kochen, dünsten, pochieren, backen, braten; drapieren anschließend zusammen alles hübsch auf dem Teller, den sie den Gästen bringen, die sie zuvor gemeinsam angesprochen haben, um sie in ein Restaurant zu locken, dass sie zuvor in trauter Runde gepachtet und eingerichtet haben. Nun ja, was davon zu halten ist, brauchen wir vermutlich nicht lange diskutieren. Zweitens wird mit Unternehmensdemokratie gerne die Wahl von Führungskräften assoziiert. Das scheint bei einigen Unternehmen gerade in Mode zu kommen, gibt es doch medial prominente Vorreiter, die Führungskräftewahl, das Management by Election – sagen wir – wenig zurückhaltend als das neue New Work Credo in möglichst vielen Organisationen implementieren wollen. Aha. Wahlen also. Aber wie demokratisch sind Wahlen eigentlich? Und wie funktional und zielführend?

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