Geld, Unternehmensdemokratie und Neue Arbeit

Welche Zusammenhänge gibt es zwischen unserem modernen Geld in physischer und virtueller Form sowie Neuer Arbeit und Unternehmensdemokratie? Es erscheint mir ein bisschen größenwahnsinnig, das in einen Blogpost packen zu wollen. Schließlich herrscht ja nicht einmal Einigkeit darüber, was Geld eigentlich ist. Die Wirtschaftswissenschaftler halten es naiverweise immer noch für  eine logische Folge früherer Tauschwirtschaften. Das indes ist nicht ganz so stichhaltig, wie David Graeber in seinem Werk „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“ belegte. Der leider viel zu wenig bekannte, aber dafür umso großartigere buddhistische Ökonom Karl-Heinz Brodbeck zeigte vielmehr, das Geld eine Art zu Denken ist, was mir viel plausibler erscheint. So oder so. Versteht dies bitte als kleinen, bescheidenen Impuls, nicht mehr.

Es ist schon erstaunlich: Habt Ihr mal die Begriffe „Neue Arbeit“ / „New Work“ in Kombination mit „Geld“ im Netz gesucht (zumeist ja gegoogelt, was ich aber bewusst nicht einfach so geschrieben habe, nur um nebenbei das ungebrochene und vom Kartellamt interessanterweise nicht hinterfragte Google-Monopol kurz in Erinnerung zu rufen)? Und? Ich würde wetten – nicht viele von Euch haben diese Begriffe in der Kombination im Netz erkundet. Warum eigentlich nicht? Wer danach sucht, muss schon tiefer graben als auf der ersten Seite. Etwas anders ist es bei der Kombination aus „Unternehmensdemokratie“ und Geld. Da findet sich spontan mehr, was ein allererster interessanter Befund ist. Aber darum geht’s nicht. Sondern vielmehr um die Effekte und Wirkungen die Geld auf uns hat und was das mit Neuer Arbeit und Unternehmensdemokratie zu tun hat.

Es gibt mindestens drei Dimensionen der Wirkung von Geld auf die Arbeitswelt:

  • Individuelle Auswirkungen
  • Organisationale Auswirkungen
  • Gesellschaftliche Auswirkungen

Individuelle Auswirkungen von Geld

Hammond 2017 - Erst denkenDie britische Journalistin und Autorin Claudia Hammond zeigt in ihrem 2017 erschienen Buch „Erst denken, dann zahlen„, wie sich Geld auf uns auswirkt. Und das ist, wen wundert’s, nicht gerade positiv. Da ist zum Beispiel die hedonistische Anpassung: Geld korrumpiert uns, indem steigendes Vermögen die Freude an einfachen Dingen unterhöhlt. Messbar. Umgekehrt steigt das Wohlbefinden, wenn wir mit unserem Geld nicht einfach nur an uns denken, sondern andere miteinbeziehen, wie die kanadische Psychologieprofessorin Elizabeth Dunn unter anderem mit einem Experiment zeigte: Passanten erhielten 5 oder 20 Dollar und sollten das Geld entweder für sich ausgeben oder andere Menschen damit erfreuen. Anschließend wurde das Wohlbefinden der Versuchsteilnehmer*innen gemessen. Denen, die teilen sollten, ging es anschließend besser.

Aber was geschieht noch mit uns, wenn wir viel haben oder viel bekommen ohne Anweisung, dieses Geld zu teilen oder gar ganz an Dritte weiterzugeben? Wir fangen an, uns für etwas Besseres zu halten. Je wohlhabender, desto wahrscheinlicher, dass wir uns als Menschen für wichtiger und wertvoller halten. Menschen mit mehr Vermögen sind bei dem Gedankenexperiment, auf der sinkenden Titanic zu hocken, eher der Meinung, sie hätten ein Recht auf einen Platz im ersten Rettungsbott, als solche, die weniger vermögend sind. Interessant, gell? Oder wenn Menschen beim Monopoly unterstützt werden, indem sie bei jedem Zug über das Los-Feld doppelt so viel Geld bekamen wie die Mitspieler*innen: Dann bedienen sie sich frank und frei bei den Snacks und nahmen mehr, als ihnen eigentlich zugebilligt war. Und am Ende kam es dann zu der erwartungsgemäßen Selbstüberschätzung, indem der Sieg der eigenen Kompetenz vielleicht noch mit etwas Glück zugeschrieben wurde. Keiner (keiner!) erwähnte den eklatanten monetären Vorteil.

Und was, wenn Geld virtualisiert wird? Wenn es nicht mehr in physischer Form, spürbar in unseren Geldbörsen und Händen liegt? Dann schießen wir uns erfolgreich ins eigene Eigentumsknie: In einem Supermarkt wurden ein sattes Jahr lang Probanden beobachtet und ihre Einkäufe dokumentiert. Wer mit Kreditkarten zahlt, gab mehr Geld aus – und zwar für ungesündere Einkäufe. Es fand sich bei dieser Gruppe vielmehr Junkfood als bei den Barzahler*innen. Offensichtlich geht mit der Virtualisierung nicht nur die Wahrnehmung für das Geld selbst, sondern auch für die Einkäufe verloren. Kathleen Vohs, Psychologin an der Carlson School of Management zeigte mit interessanten Experimenten, das Geld die Hilfsbereitschaft senkt und passend dazu die Distanz zwischen Menschen erhöht (Vohs et al. 2006)

Summa summarum: Geld scheint nicht besonders hilfreich, um uns als Menschen einander näher zu bringen, die Kooperationsbereitschaft zu erhöhen und überhaupt: Neu, demokratisch, kollegial und sinnerfüllt zusammenzuarbeiten.

Organisationale Auswirkungen von Geld

Mit all diesen individualpsychologischen Effekten ist es aber längst noch nicht getan. Wie könnte es auch anders sein, natürlich hat Geld auch einen erheblichen Einfluss auf die Gestaltung und Führung von Organisationen jeglicher Art, am meisten sicherlich jedoch auf Unternehmen. Denn da spielt die Gewinnerzielungsabsicht eine wichtige, im allgemeinen die zentrale Rolle. Und das äußert sich dann auf verschiedenen Ebenen:

Es beginnt bei der leitenden Vision, wohin die große Reise eigentlich gehen soll. Ein prototypisches Beispiel  dafür ist VW und dessen Vision des automobilen Weltmarktführers, wie in meinem Beitrag VW. Vorwärts in die Vergangenheit. gezeigt. Das Interessante daran: Der größte Hersteller von X zu sein, bedeutet keineswegs, damit den größten Gewinn zu machen. Da wäre Profitabilität schon deutlich wichtiger. Dafür lässt sich das aber medienwirksam und relativ klar messbar nach außen kommunizieren. Und entspricht so dem, was der oben erwähnte, buddhistisch geprägte Ökonom Karl-Heinz Brodbeck als zentrale Denkweise des Geldes herausgearbeitet hatte: Messen und Vergleichen (Brodbeck 2011).

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Das ewige Wachstum – die ewige Mär

Im nächsten Schritt braucht es Ziele, denn jede Vision muss irgendwie operationalisiert werden, damit sie nicht blutleeres Wohlfühlgeschwätz bleibt. Und bei einer Wachstums-Vision braucht es dann natürlich Wachstumsziele. Neben den ökologischen Problemen infolge immer währenden Wachstums in einem begrenzten (Öko)System leidet aber noch etwas ganz anderes: Die Kundenbedürfnisse. Wie unser Autor Mario Buchinger in seinem trefflichen Beitrag „Wachstum: Noch mehr vom Gleichen?“ erläutert, hat Wachstum nicht nur nichts mit der Erfüllung von Kundenwerten und -bedürfnissen zu tun, sondern kann diesen sogar entgegenstehen. Wenn das zu theoretisch klingt, denkt einfach an Dieselgate. VW wollte auf Teufel komm raus wachsen und so kam es zu dem mittlerweile allbekannten Problemen, unter denen auch die Kunden zu leiden haben. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter*innen zur Ressource, zum „Humankapital“ reduziert, dass natürlich – entkoppelt von den damit verbundenen menschlichen Bedürfnissen und Schicksalen – jeweils an die Wachstumsziele optimiert wird. Auf Dauer ist das dann sogar für das Unternehmen selbst schädlich, wie wiederum Mario zeigte: „Gefangen in der Wachstumsfalle: Weshalb Unternehmen am eigenen Ast sägen.

Letztlich führt die hauptsächliche unternehmerische (und leider manchmal auch organisationale) Fokussierung und damit Reduzierung auf Geld zu einer destruktiven Unternehmenskultur. Denn das Geld wird zum Instrument extrinsischer Motivation. Wir wissen schon lange, dass Bezahlung in all ihren Formen als motivationale Antriebsmöhre bei repetetiven Aufgaben einigermaßen funktioniert und bei kreativen Aufgaben kurzfristige Erfolge sichert, aber auf lange Sicht die Motivation zerstört. Und damit auch die emotionale Bindung an den Arbeitgeber. Nicht umsonst (schönes Wortspiel) wechseln Mitarbeiter*innen geldgetriebene Unternehmen mit Leichtigkeit, sobald jemand anderswo mit einer größeren und schöneren Möhre wedelt. Dann wird mangelnde Loyalität beklagt – oh Wunder! Und sollte das zur Abwechslung nicht passieren, wird auf Teufel komm raus getrickst. Denn wer leistunsabhängige variable Vergütungsanteile bezieht, gewöhnt sich sehr schnell an sie und glaubt ein Anrecht darauf zu haben. Damit das Geld dann auch am Monats-, Quartals- oder Jahresende auf dem eigenen Konto ankommt, werden Ergebnisse kreativ zurechtgebogen oder Ziele schon vorab zur eigenen Bereicherung entsprechend verhandelt, wie Niels Pfläging in seinem wichtigen Standardwerk „Führen mit flexiblen Zielen“ nachweist. Damit schließt sich der Kreis und es kommt zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Die Geister die ich rief. Menschen seien, so das geldgetriebene Menschenbild, Eigennutzen maximierend und natürlich grundsätzlich faul. Deshalb braucht es Geld. Und der totalisierte Einsatz desselben erzeugt am Ende erst das, was anfänglich vorausgesetzt wurde.

Affenmaerchen_2D_300pxTopmanagement-Gehälter sind die kristalline Reinform dieses wirklich klugen, ja geradezu weisen Vorgehens. Auf die Frage, warum angestellte Vorstände und ihre Vorsitzenden das 20, 50 oder mehrhundertfache Gehalt des durchschnittlichen Mitarbeitereinkommens beziehen, ertönt immer dieselbe Antwort: Weil es so üblich ist. Und die Herren (und einige wenige Damen) sonst erst gar nicht ihre heldenhafte Aufgabe übernehmen, um die nächste Übernahmeschlacht erfolgreich zu schlagen und den War for Talents zu gewinnen (Vgl. „WarWording„). Wahrscheinlich bin ich zu dämlich, um zu kapieren, warum es Yahoo als Unternehmen nützlich gewesen sein sollte, Marissa Mayer ihr knappes Gehalt zu zahlen und trotz des grandiosen Erfolgs, Yahoo endgültig vor die Wand gefahren zu haben, noch die bescheidene Ablöse von knapp 55 Millionen US Dollar zu zahlen. Mein Kollege Gebhard Borck hat sich in seinem immer noch äußerst lesenswerten Buch „Affenmärchen. Arbeit frei von Lack und Leder.“ die Mühe gemacht, diese durch und durch stringente Legitimation von Topmanagement-Gehältern zu überprüfen. Das Ende vom Lied: Egal, ob wir die Ertragsleistung oder geschaffene Arbeitsplätze als Begründung heranziehen, ergeben sich auffällige Ungereimtheiten (Borck 2011: 116-118). Ach ja, eine Kleinigkeit fällt mir noch ein: Haben die Topmanager eigentlich die Leistung alleine erbracht?

Gesellschaftliche Auswirkungen von Geld

Die nächsthöhere Systemebene bleibt zwangsläufig nicht unberührt. Wenn Geld einen massiven Einfluss auf uns als Individuen hat und auch auf unsere Arbeit in Organisationen, bleibt die Wirkung auf unsere Gesellschaft nicht aus. Auch wenn es nach einer ideologisch programmatischen Formulierung klingt: Wir sind kurz davor, die totale Ökonomisierung der Welt zu erleben. Alles, einfach alles, wird aus einer wenig vielfältigen, dafür um so einfältigeren wirtschaftlichen Perspektive betrachtet:

  • Bildung: ökonomischer Nutzen der Forschung, Entwertung von Grundlagenforschung, Geisteswissenschaften sind wertlos, Privatisierung von (Hoch)Schulen, etc.
  • Gesundheit: DRGs (Diagnosis Related Groups) führen zu grotesken Spektakeln von künstlich verkürzten oder verlängerten Liegezeiten, Betriebswirte führen Krankenhäuser und verdienen das Vielfache derer, die den Mehrwert erzeugen, Medikamente für seltene Krankheiten werden nicht entwickelt, weil es keinen ausreichenden Umsatz bringt, etc.
  • Liebe und Partnerschaft: Längst geht es nicht mehr nur um Sex (Prostitution und Pornographie) sondern auch um die Sehnsucht nach echter Begegnung, die vergoldet wird, Partnerbörsen verführen mit der Hoffnung auf Liebesglück, Speedating-Events locken etc.
  • Spiritualität: Die Kirchenflucht westlicher Lände führt zu einer Blüte alternativer, nicht-westlicher Praktiken, die zwangsläufig monetisiert werden, Yogastudios und Budovereine sprießen aus dem Boden, etc.

Die größte Gefahr geht jedoch von der auseinander klaffenden Einkommens- und Vermögensschere aus. Der Wirtschaftshistoriker Richard Wilkinson und die Anthropologin und Epidemiologin Kate Pickett zeigten in Ihrem 2009 veröffentlichten Buch “Gleichheit ist Glück” die desaströsen Auswirkungen dieser Entwicklung. Unsere menschliche Gemeinschaft, soziale Bindungen und Vertrauen leiden darunter genauso, wie unsere Gesundheit und Lebenserwartung. Schulische Leistungen und berufliche Chancen sind ungleich verteilt, Gentrifizierung führt zu Ghettoisierung und so weiter und so fort. Es ist nicht der Unterschied zwischen reichen und armen Ländern, sondern vor allem die Ungleichverteilung innerhalb von Ländern, die diese Effekte hervorruft.

Und so ist es nicht verwunderlich, das der Ausverkauf des Planeten fast abgeschlossen ist. Institutionelle Investoren und superreiche Einzelpersonen kaufen sich nicht einfach ein paar Grundstücke, sondern ganze Landstriche. Die Absichten dahinter sind keineswegs einheitlich, sie sind nicht immer von kapitalistischer Gier getrieben, es kann auch wohlmeinender Umweltschutz sein, wie im Falle von Doug Tompkins. Er arbeitete für North Face, Esprit und als CEO für das Öko-Outdoor Label Patagonia. Vielleicht war es genau dieser Job, der ihn dazu brachte, eben in Patagonien eine Fläche aufzukaufen, die ungefähr 250 mal so groß ist wie Manhattan. Das entspricht, wenn wir nur die Landfläche von Manhattan zu Grunde legen (=59,5 km²) einer Fläche von 14.875 km². Ganz anderes haben indes institutionelle Anleger im Sinn, wenn sie in Afrika oder sonstwo auf der Welt Ländereien aufkaufen, um dort gigantische Monokulturen anlegen zu lassen oder Seltene Erden schürfen wollen (vgl. Pearce, F. (2012): Landgrabbing)

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Ein grandioses Werk! Meine Verneigung vor den beiden Autoren.

In diesem geldgetriebenen Reigen haben wir vergessen, um was es eigentlich geht. Was ist wirklich wichtig? Welche Werte bedeuten uns etwas, für die wir auch bereit sind, aufzustehen, um Alternativen zu dieser „Megamaschine“ zu suchen oder zu entwickeln? In Ihrem Buch „Wie viel ist genug? Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens“ haben der britische Professor für politische Ökonomie, Robert Skidelsky, und sein Sohn, der britische Philosophieprofessor Edward Skidelsky, einen alternativen Ansatz zu den bisher angenommen Grundgütern gefunden. Denn diese Grundgüter, so führen die beiden aus, sind lediglich Mittel zu Zweck, „Sie sind die äußeren Bedingungen der Autonomie.“ Vater und Sohn haben statt dessen Basisgüter herausgearbeitet, die vier Kriterien erfüllen müssen: Universalität, Finalität, Selbstzweck und Unverzichtbarkeit. Auf diesem Wege kommen sie zu Gesundheit, Sicherheit, Respekt, Persönlichkeit, Harmonie mit der Natur, Freundschaft und Muße (vgl. ausführlicher meine Rezension). Wobei Letzteres geradezu anarchisch anmutet. Muße? In einer immer agileren Welt von kurzen, iterativen Zyklen und Sprints? In einer Welt der Beschleunigung der Beschleunigung? Einfach nur Abhängen und den Duft des Oleanders atmen?

Viele Fragen und noch zu wenige Antworten. Vielleicht ist das Bedingungslose Grundeinkommen eine, immerhin laufen die ersten Experimente in Finnland und Kenia, so dass wir endlich die ideologisch aufgeladene Debatte verlassen und beginnen, empirische Erfahrungen zu sammeln. Ein ergänzendes Puzzlestück mag die Entwicklung von Kryptowährungen sein, die jedem von uns viel mehr Freiraum und Unabhängigkeit von der Finanzbranche ermöglichen. Ein weiterer Aspekt – und da schließt sich der Kreis zu meiner anfänglichen Feststellung, dass im Rahmen Neuer Arbeit Geld viel zu wenig mitgedacht wird – könnte der zweite Baustein von Frithjof Bergmanns Neuer Arbeit sein: High-Tech Subsistenzwirtschaft. Das, was keiner der New Work Evangelisten wirklich auf der Agenda hat, Feel-Good-Gefasel statt echter Konzeptentwicklung. Hauptsache wir sitzen alle im Kreis und rufen uns wohlige Hashtags zu. Dabei sind wir alle Rädchen dieser Megamaschine,  wenn wir nicht im Wald unter einer Blätterlaube spärliche Beeren fressen wollen. Der Sprit für diese alles verschlingende Maschine hat vier Buchstaben. Und wir sollten alle verdammt noch mal darüber nachdenken.

In meinem letzten Buch „Alle Macht für niemand stelle ich eine zentrale Frage, die ich zur Überschrift des zweiten Kapitels gemacht hatte. Diese Frage entstand in einem sinnlosen Streitgespräch mit jemandem, der alle Argumente und überprüfbare Fakten nicht akzeptieren wollte, um sein Weltbild zu schützen. Irgendwann hatte sogar ich kapiert, dass noch mehr Fakten und logische Argumente einfach nur ein Mehr-Desselben sind. Also hielt ich inne, lauschte einen kurzen Augenblick in mich hinein und kam zu der Frage, die allmählich das Zeug zu meinem persönlichen Mantra hat:

In welcher Welt wollen wir leben?

 

Zum Abschluss der passende Song, viel Spaß:

 

Herzliche Grüße

Andreas

 

(Weiterführende) Quellen

  • Borck, G. (2011): Affenmärchen. Arbeit frei von Lack und Leder. Edition sinnvoll Wirtschaften
  • Brodbeck, K.-H. (2011): Die Herrschaft des Geldes. Geschichte und Systematik. WBG
  • Hammond, C. (2017): Erst Denken, dann zahlen. Die Psychologie des Geldes und wie wir sie nutzen können. Klett-Cotta
  • Pearce, F. (2012): Landgrabbing. Der globale Kampf um Grund und Boden. Antje Kunstmann
  • Pfläging, N. (2011): Führen mit flexiblen Zielen. Praxisbuch für mehr Erfolg im Wettbewerb. Campus
  • Skidelsky, R.; Skidelsky, E. (2009): Wieviel ist genug. Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens. Antje Kunstmann
  • Vohs, K. et al. (2006): The Psychological Consequences of Money. Science, 314: 1154-56

 

Bildnachweis

  • Beitragsbild:
  • Wachstumskurve: ©Andreas Zeuch
  • Buchcover: gemeinfrei
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