Reinventing Organizations. Ein Transformations-Placebo?, Teil 1

Schon einmal war hier auf diesem Blog die Rede von Frederic Laloux’s Bestseller „Reinventing Organizations“. Das Thema ließ mich nicht los und ich grübelte weiter über die Grundlagen und Ableitungen von Laloux und das ursprünglich verspürte Unbehagen wurde immer stärker. Daher beschlossen Andreas und ich genauer hinzusehen und in einem zweiteiligen Artikel unsere Kritik auszuformulieren. Im ersten Teil geht es um das Fundament von Laloux’s Werk: Die Integrale Theorie von Ken Wilber und Spiral Dynamics von Don Beck.

Wilber Kult und die Integralisten

Beim lesen des Buchs kam ich nicht umhin, eine religiöse Prägung wahrzunehmen. Das ist die Rede von einem neuen erwachenden Bewusstsein, einer sich andeutenden Entwicklungslinie hin zu einer besseren Gesellschaft. Die von Laloux herangeführten Beispiele sollen diese Theorie empirisch nachweisen, verbunden mit Allgemeinplätzen über Meditation und Achtsamkeit. Hierbei ist das Phänomen anzutreffen das jene, die das Transzendentieren proklamieren, doch recht weltlich wirken.

Selbstverständlich bescheinigt Ken Wilber in diesem Kontext dem Autor im Vorwort ein tiefes Verständnis der Evolutions- und Entwicklungs-Theorie – schließlich basieren Laloux’s Ausführungen auf seinem Werk. Es ist also nur allzu verständlich, dass es dann „wissenschaftlich sein“ muss, weil Laloux die Einsichten des Meisters fortgeführt und auf das Umfeld der Organisationen übertragen hat. Umso mehr sei dieses Buch aufsehenerregend! Auf mich wirkt das wie eine autopoietische Selbstbestätigungsschleife. Wenn der „Erfinder“ einer Theorie einem „Schüler“ bestätigt das er die „erfundenen“ Zusammenhänge verstanden hat, dann ist dies nicht unbedingt ein Nachweis von Wissenschaftlichkeit. Es hat eher etwas von einem Segen, der da erteilt wird.

Wozu überhaupt eine Integrale Theorie?

Ken Wilber geht davon aus, dass die Menschheit seit der Postmoderne in einer Krise sei. Die Fragmentierung der Welt hat zugenommen und gleichzeitig haben sich die Wege der Spiritualität und Wissenschaft getrennt. Mit seiner integralen Theorie will er nichts Geringeres als eine Vereinigung der westlichen und östlichen Denkschulen vornehmen. Aus diesem AQAL-System ergibt sich eine eine normative Ableitung, die ich zugegebenermaßen etwas verkürzt wiedergebe: Wir müssen alle meditieren. Mindestens 20 Jahre lang, dann können wir alle erleuchtet werden und steigen auf eine neue Bewusstseinsstufe. Überhaupt ist Meditation der „Enlightment Accelerator“ schlechthin. Wenn alle mitmachen, dann werden wir endlich eine geeinte Menschheit sein und die schöpferische Kraft des Universums selbst manifestieren.

Dies soll gelingen, indem wir eine non-duale Spiritualität entdecken welche den Menschen vom dualistischen Zerwürfnis befreit und ihn seinen wahren Sinn erkennen lässt. Make Integration great again, möchte man da beinahe schreiben.

Ist das mehr als Glaube?

Um es direkt vorweg zu sagen: Mir erscheinen die Werke von Wilber als eine Dokumentation einer persönlichen spirituellen Suche, die er insbesondere zu Beginn seiner Karriere im NewAge-Umfeld der 90er Jahre geschickt zu vermarkten wusste. Hierbei verstand er es, den Eindruck von Wissenschaftlichkeit zu erwecken, da er mit vielen Quellenhinweisen und Studienergebnissen um sich wirft. Belesen ist er auf jeden Fall. Etwas spitz formuliert entstand bei mir der Eindruck des „von Däniken-Phänomens“: Man nehme sich die Fakten die man braucht, strickt eine plausible Geschichte drum herum und schon haben wir wieder ein Stück Wahrheit produziert. Ein weiteres Puzzleteil für eine „Theorie großer Reichweite“ – eine wahre Philosophia Perennis.

Doch gleich zu Beginn seiner Entwicklung findet man einen peinlichen Faux Pas. Es geht um Plotinus den er als einen Begründer der non-dualen Linie versteht – und dies als wichtigen Baustein seiner Theorie ansieht:

“The great Nondual traditions began around 200 CE, especially with such figures as Nagarjuna and Plotinus; but these traditions, particularly in their advanced forms as Tantra, began to flower in India around the eighth to the fourteenth century.“

Wilber, Integral Psychology

Hierbei unterläuft ihm offensichtlich eine Fehleinschätzung, denn aus den Originalschriften von Plotinus geht hervor, dass seine Kritik an den Asketen keineswegs darin bestand non-dual zu leben, sondern das er deren Verhalten als zu lax ansah, also das Gegenteil dessen was Wilber behauptet:

“A point to grasp is that the ascetic Plotinus would not have been very amenable to Wilber’s emphases, and nor those of his colleagues. The critique which Plotinus aimed at the Gnostics (or a section of them) was far more intricate than transpersonalism has cognised. A problem was that ascetic discipline and self-purification were not duly upheld by many Gnostics, a disability which that contingent had in common with Daists [the Adi Da faction]…. Plotinus strongly disapproved of their resort to pleasures of the body, which he deemed incompatible with the characteristics of a spiritual nature…. he would have considered transpersonal doctrines to be anathema to the true spirit of Platonism. One of his underlying and basic accusations was that the vaunted Gnostic prerogative of his rivals led to excuses for immoral conduct.“

Shepherd, Some Philosophical Critiques and Appraisals

Kritische Anmerkungen dieser Art findet man zuhauf; insbesondere bei Wilbers Umgang mit Studienergebnissen. Dito blenden seine Ausführungen zur Evolution aktuelle Ergebnisse der Biologie aus.

Abschließend sei in diesem Kontext erwähnt das Wilber sich zuweilen im Dunstkreis obskurer selbsternannter Gurus bewegte. Da Free John und Andrew Cohan sind Beispiele von sektoiden Vereinigungen mit den üblichen Aspekten wie monetärer, sexueller und psychischer Ausbeutung.

Das finde ich schon etwas merkwürdig, dass ein nach einer „ewigen Wahrheit“ Suchender, der ohne jeden Zweifel intelligent und belesen ist, sich in solchen Kreisen aufhält. Vielleicht kann man das auch als „Jugendsünden“ interpretieren.

Auf jeden Fall ergeben sich aus meiner Sicht ethische Konflikte, wenn man „die eine Wahrheit“ gefunden zu haben meint und diese dann in unterschiedlichsten Formen kommerzialisiert (Kurse, Zertifikate – das übliche). Des weiteren kommen dabei Menschen zu schaden, sodass Fragen zur Integration von wissenschaftlichen Meta-Theorien und spiritueller Praxis höchst aufmerksam angegangen werden müssen. Es gibt in Wilbers Werk sicherlich sehr interessante Entwicklungen wie z.B. die Pre/Trans-Fallacy doch der Anspruch auf eine vollständige Theorie erscheint mir  gefährlich.

Menschen, Farben und der Barnum-Effekt

Im Jahre 1999 taten sich Wilber und Dr. Don Beck zusammen. Beck war zu diesem Zeitpunkt mit dem Spiral Dynamics (SD) Modell unterwegs und integrierte die Mem-Theorie von Wilber in seinen Gedankenrahmen. Dies missfiel jedoch Christopher Cowan, einem Mitstreiter von Beck in der Entwicklung von SD. Aus Sicht von Cowan bedeutete die Allianz von Beck mit Wilber eine Trivialisierung der Grundideen von SD, welche auf den Forschungen von Claire Graves basierten. Die ursprünglich 24 Entwicklungsstufen von Graves wurden durch die Integration von Beck auf acht reduziert.

Daraus entwickelte sich eine Trennung der SD-Linien, wobei Cowan für sich in Anspruch nimmt die Originalideen von Graves bewahrt zu haben. Daher erscheint ihm auch eine Integration von SD nicht sinnvoll, da SD (nach Cowans Lesart) bereits eine Integrale Theorie sei, die alles leistet, was Wilber für seine Entwicklungen behauptet. Leider ist es für die Forschung nicht möglich die Originaldaten von Graves auszuwerten, da Beck den Nachlass des Begründers dieses Entwicklungsmodells gekauft hat. Auf der einen Seite ist es verständlich das Beck sein „Coca Cola-Rezept“ schützt und doch bleibt ein fader Nachgeschmack. Denn auf der anderen Seite ist es für mich immer problematisch, wenn öffentlich geförderte Forschung irgendwann per Nachlass-Aufkauf vom „Ideen-Markt“ genommen wird. Schnell noch eine internationale markenrechtliche Anmeldung und fertig ist die Business-Laube. Diese mit Steuergeldern finanzierten Forschungsergebnisse sollten IMHO als Open Data verfügbar sein… Ich schweife ab, zurück zu SD.

Den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit verlor Cowan, sodass Beck mit seiner „Bewegung“ (O-Ton Website) der bekannte Vertreter von SD geworden ist. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass sich Cowan und Beck auch vor Gericht getroffen haben. Beck verlangte anscheinend von Cowan jeglichen Kontakt zu seinen Geschäftspartnern zu unterlassen. Es gilt weiterhin: „The business of business is business.“ 😉 (Vgl. Andreas kritischen Artikel über Sprengers Kritik an der der Unternehmensdemokratie, denn dort geht es auch um genau dieses Bonmot Milton Friedmans)

Auch hier gibt es eine merkwürdige Entwicklung im Kontext von Beck, welcher in eine rechts-konservative Richtung abdriftete und über die Wahl von George Bush sen. sagte:

‚Bush is a good leader‘ and ‚has been chosen by the spiral‘

Quelle

Dies deutet darauf hin, dass SD auch als Erklärung herangezogen werden kann, warum z.B. die USA eine unverzichtbare Nation sind: Denn wenn Entwicklungsländer noch im rot-gelben Mem festhängen, dann braucht’s halt einen Führer in der freien Welt. Die Spirale hat gesprochen!

Mit dieser Argumentation werden auch regelmäßig Kritiker konfrontiert: Man sei eben noch nicht so weit und könne das nicht verstehen. Man müsse also erstmal ein paar Stufen der Spirale durchlaufen um bestimmte Erkenntnisse teilen zu können. Das ist eine Immunisierung der Theorie, die typisch für Ideologien sind. Die Kritik am Gedankengebäude ist schon mitgedacht und im Denkrahmen vorweggenommen. Alles ist schön logisch ableitbar. Eigenes Denken ist eigentlich nicht mehr wichtig – man muss nur verstehen was vorgegeben ist, ein reines auswendig Lernen. Das klingt für mich wie eine Gehirnwäsche.

Erschwerend kommt der Barnum-Effekt hinzu. Dieser besagt das Menschen gerne ihre Identität aus vereinfachten Charakterzuschreibungen ableiten. Es ist für das Gehirn sozusagen ökonomischer, (schein-)plausible Muster auf sich selbst zu projizieren; es erspart Denkaufwand um die eigene Identität aufrecht zu erhalten. Dieser Effekt lässt sich leicht bei Menschen beobachten die an Sternzeichen und Horoskope glauben. Es erlaubt dem Individuum in einem kommoden Rahmen das eigene Verhalten zu beschreiben und sich selbst gegenüber zu rechtfertigen („Ich bin halt so“).

 

Mein Fazit

Ich halte es für gewagt auf der Basis von Wilbers Werken eine organisationale spirituelle Revolution auszurufen. Als würde genug Meditation und Achtsamkeit urplötzlich zu einer Besserung von Transformationsprozessen hinleiten. Ganz so einfach ist es meiner Erfahrung nach nicht. Ich habe in Teams auch schon den gegenteiligen Effekt erlebt, dass nämlich Veränderung durch eine spirituelle Überhöhung von „Gemeinschaft“ blockiert wird. Dann findet eben nicht das dringend benötigte kritische Denken statt, sondern man erliegt dem Group Think-Effekt und lullt sich ein. Veränderung braucht aber konstruktive Asymmetrien (= Ungehorsam) und keinen intellektuellen Einheitsbrei der sich zwar gut anfüllt, aber nichts wirklich transformiert.

Im zweiten Teil dieser Serie wird Andreas auf Laloux Ableitungen und Einsichten eingehen und beleuchten, wie generisch viele seiner Aussagen sind.

 

Herzliche Grüße

Mark

 

Bildnachweis

  • Beitragsbild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Four_colors_of_pills.jpg von https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Ragesoss
21 Kommentare
  1. Lydia
    Lydia says:

    Danke für Deine kritische Sicht. Eigentlich fand ich es bei Laloux gerade gut, dass Spiritualität überhaupt mal in einen Zusammenhang mit Organisationen gebracht wird, ohne dass es gleich ausartet. Dennoch ist mir die Wilbersche „Theorie“ beim Lesen auch sauer aufgestoßen. Pure Behauptungen. Ich glaube, ich muss mir über den Barnum-Effekt in meinem Leben mehr Gedanken machen. 😉

    Antworten
  2. Markus Väth
    Markus Väth says:

    Erst mal vielen Dank für diesen differenzierten, gut recherchierten Artikel. Findet man heutzutage eher selten. Zu Wilber selbst kenne ich nur sein 900-Seiten-Werk „Kosmos, Eros, Logos“, das ich vom philosophisch-intellektuellen Standpunkt her durchaus interessant finde. Zum Beispiel die Holon-Theorie und eben seine „integrationistische“ Perspektive. Was er mit den SD – Gründern mauschelt oder nicht, das entzieht sich meiner Kenntnis.

    Nur eine Anmerkung zu einem deiner Kritikpunkte:
    „Man sei eben noch nicht so weit und könne das nicht verstehen. Man müsse also erstmal ein paar Stufen der Spirale durchlaufen um bestimmte Erkenntnisse teilen zu können. Das ist eine Immunisierung der Theorie, die typisch für Ideologien sind.“

    Sehe ich nicht so. In der Entwicklungspsychologie gibt es beispielsweise das Konzept der kognitiven Stufen nach Piaget (http://www.lern-psychologie.de/kognitiv/piaget.htm). Demzufolge durchläuft jeder Mensch in Kindheit und Jugend vier Stufen der geistigen Entwicklung; die jeweils nächste erreicht er durch die kognitiven Mechanismen der Akkomodation bzw. Assimilation. Ein Kind auf Stufe 2 (um es mal platt auszudrücken) kann manche Dinge eines Erwachsenen (auf Stufe 4) nicht nachvollziehen.
    Es wäre interessant, das Wilber- bzw. SD-Konzept einmal auf „Aneignungsmechanismen“ wie Assimilation und Akkomodation zu prüfen. Das verliehe dem Modell wahrscheinlich mehr Glaubwürdigkeit.

    Antworten
  3. Andreas Zeuch
    Andreas Zeuch says:

    hi markus,

    danke für die rückmeldung. die immunisierung bezieht sich auf den umgang mit der kritik an SD – und das ist sehr wohl eine äußerst dubiose und vollkommen unwissenschaftliche vorgehensweise. dem anderen zu unterstellen, dass er SD halt noch nicht versteht, weil er noch nicht auf der stufe angekommen ist. SD ist da auch was anderes als Piaget, m.E.

    Wenn einfach behauptet wird, dass jemand noch nicht teal genug (oder was auch immer) ist, um das konzept zu verstehen und ergo dessen kritik nicht greift, ist das eine Immunisierung. damit wird das System Spiral Dynamics schlicht zu einer religiösen Angelegenheit. Für diese kritische Sicht spricht auch, dass Beck die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Ergebnisse von Graves unterbindet. Warum wohl??

    Antworten
    • Markus Väth
      Markus Väth says:

      Okay, jetzt hat sich der Punkt für mich geklärt. Ich gebe dir recht, dass sich eine Argumentation á la „du bist noch nicht erleuchtet genug“ eher auf philosophisch-religiöses Gebiet zurückziehen und keine wissenschaftlichen Ansprüche erheben sollte.
      P.S. Ich hatte Wilber bislang auch immer unter Philosphie eingeordnet und weniger unter wissenschaftlichem Konzept…

      Antworten
  4. Michael Wyrsch
    Michael Wyrsch says:

    Danke für diese Beleuchtung eines sehr wichtigen Themas in der Business Welt. Es ist gut verschiedene Sichten zu hören und zu verstehen. Mir geht es schlussendlich darum, dass ich die Organisation, die ich vor mir habe, verstehen kann. Aus dem momentanen Zustand einer Organisation kann ich mit dem Wissen von anderen Organisationstypen dieser Organisation helfen sie so zu entwickeln, dass ihr Potienial so gut wie möglich freigelegt wird. Dass ich dazu die verschiedenen Beschreibungen von Typologien zu Hilfe nehme erleichtert mir das Vorgehen.
    Das heisst aber nicht, dass alle diese Einteilungen und Schemas perfekt sind. Nein sie sollen das nicht. Es ist gut, dass jemand diese Gedanken uns zur Verfügung stellt. Damit können wir sie anwenden und in der Realität überprüfen und brauchen. Auf keinen Fall würde ich diese Ansätze ungefiltert als „Religion“ verwenden. Es ist an uns, als reife Menschen, sie bestmöglichst zum Wohle anderer Menschen zu verwenden. Das heisst also, dass sie den Gegebenheiten angepasst werden müssen.

    Und so werden wir keine perfekte Theorie vor uns haben, genauso wie kein perfektes Werkzeug existiert. Es gibt aber immer ein Werkzeug das den „Job“ macht. Darum lasst uns mit dem Material das wir haben spielen und herausfinden was am Besten ist!

    Darum ist es für mich wichtig weiterhin im Dialog zu bleiben und nicht in eine Debatte hinabzufallen.

    Antworten
  5. Andreas Zeuch
    Andreas Zeuch says:

    Exakt. Wobei das auch epistemologisch gesehen gar nicht geht. Ich fand Marks Beitrag übrigens auch für mich spannend, da ich ebenfalls „Eros, Kosmos, Logos“ gelesen hatte und zwar sehr gründlich. Und wie viele fand auch ich Wilber anfänglich sehr beeindruckend, insbesondere aufgrund seines extensiven Anmerkungsapparates…

    Aber gerade er er hat ja den Anspruch, Wissenschaft und Spiritualität zu versöhnen, eben eine intgrale Theorie zu erarbeiten. Im Kern eine gute Sache, die ich sehr wichtig finde. Aber dann müssen eben auch streng (empirisch) wissenschaftliche Ergebnisse genutzt werden. Wobei wir ja jetzt nicht über Wilber reden, sondern über Spiral Dynamics, was mir nochmals deutlich suspekter ist als Wilber…

    Antworten
  6. Andreas Zeuch
    Andreas Zeuch says:

    Lieber Herr Wyrsch,
    lieber Michael,

    danke für die Anmerkung. Mich interessiert nun vor allem folgende Aussage:

    „Mir geht es schlussendlich darum, dass ich die Organisation, die ich vor mir habe, verstehen kann. Aus dem momentanen Zustand einer Organisation kann ich mit dem Wissen von anderen Organisationstypen dieser Organisation helfen sie so zu entwickeln, dass ihr Potienial so gut wie möglich freigelegt wird.“

    Wieso hilft da das doch sehr, sehr einfache Quadranten-Modell von Wilber und Spiral Dynamics (SD)? Und insbesondere Letzteres auch noch ohne jegliche empirisch wissenschaftliche Fundierung? Jegliche Typologien erscheinen mir ganz grundsätzlich Krücken, die schnell wegbrechen, sofern man auf bewegtes und nicht asphaltiertes Gelände kommt. Sagen wir mal so: Ich für meinen Teil kam bislang sehr gut ohne diese Typologien klar. Im konkreten Einzelfall müssen wir Berater doch ohnehin jeweils neu schauen…

    Und dann würde ich mich freuen, noch zu erfahren, wie das gemeint ist:

    „Darum ist es für mich wichtig weiterhin im Dialog zu bleiben und nicht in eine Debatte hinabzufallen.“

    Was unterscheidet den Dialog von der Debatte? Ich habe da eine klare Meinung und GLAUBE zu wissen, was gemeint ist, aber ich will nicht vorschnell zu verstehen glauben…

    Antworten
    • Michael Wyrsch
      Michael Wyrsch says:

      „Mir geht es schlussendlich darum, dass ich die Organisation, die ich vor mir habe, verstehen kann. Aus dem momentanen Zustand einer Organisation kann ich mit dem Wissen von anderen Organisationstypen dieser Organisation helfen sie so zu entwickeln, dass ihr Potienial so gut wie möglich freigelegt wird.“

      Diese Einteilungen sind Hilfsmittel um auch der Organisation klar zu machen welche Eigenschaften sie hat und wo noch Entwicklungspotential liegt. Ich habe da ein Tool (Kartenspiel) entwickelt, das gerade dabei hilft. Die stützt sich auch die Einteilung von Laloux. Die Wirkung beim Anwender ist sehr gut und bietet ihm eine Platform um einen Dialog über seine Organisation zu starten.

      „Darum ist es für mich wichtig weiterhin im Dialog zu bleiben und nicht in eine Debatte hinabzufallen.“

      Da halte ich mich na die Forschung von Otto Scharmer. Siehe Folie 8 in http://www.slideshare.net/mcwyrsch/theory-umeetup .

      Wir können erst die sich entwickelnde Zukunft begünstigen, wenn wir in den Dialog gehen und die Welt aus der Sicht des Gegenüber zu sehen versuchen und gleichzeitig offen sind die eigene Sicht zu revidieren.

      Antworten
  7. Frank Widmayer
    Frank Widmayer says:

    Danke für den kritischen Blick. Allerdings fand ich gerade die spirituelle Komponente in Lalouxs Werk so wertvoll. Die fehlt mir völlig in vielen anderen Ideen und Konzepten. Die „Wholeness“, die er hier propagiert macht für mich Sinn (im wahrsten Sinn des Wortes 😉 und bereichert die Diskussion für mich. Wir sind nun mal ganzheitliche Wesen und für viele ist die spirituelle Dimension sehr wichtig. Ob man da jetzt Wilber nimmt oder nicht, ist für mich nicht entscheidend. Ich finde übrigens Laloux auch ganz ohne SD und Wilber schlüssig.

    Noch eine Anmerkung zu dem Satz „Als würde genug Meditation und Achtsamkeit urplötzlich zu einer Besserung von Transformationsprozessen hinleiten.“: Ja, Meditation und Achtsamkeit alleine sind nicht die Lösung. Aber Achtsamkeit haben wir insgesamt immer noch viel zu wenig und das Problem einer Überbetonung sehe ich in keinster Weise.Die Instrumentalisierung von Achtsamkeit halte ich auch für kritisch, dennoch spüre ich bei ganz vielen Menschen (und Manager sind auch welche;-)) ein großes Bedürfnis nach innerer Fülle. Und Konzepte wie MBSR haben schon sehr vielen Menschen gerade nach schweren Krisen geholfen, wieder innere Stärke zu finden. Seelenlose Management-Roboter haben wir leider viel zu viele, wir brauchen mehr menschliche Aspekte! Wer führen will, muss Menschen mögen! Und wer andere führen will, muss auch mit sich selbst klar kommen! Und genau da kann Meditation und Achtsamkeit helfen.

    Antworten
    • Andreas Zeuch
      Andreas Zeuch says:

      Lieber Frank,

      ja, da bin ich voll bei Dir, dass spirituelle Aspekte bislang unterbelichtet sind in der Transformations-Literatur. Keine Frage. Achtsamkeit wurde allerdings auch ohne fraglichen spirituellen Überbau schon im Kontext von Hochreliabiltäts Organisationen (HRO) thematisiert: http://www.zeuchsbuchtipps.de/das-unerwartete-managen/

      Allerdings steckt für mich der Teufel im Detail. Insofern finde ich es nicht egal, ob man Wilber oder wenn / was auch immer zur Argumentation heranzieht. Insbesondere, da Wilber ja den Anspruch hat, Wissenschaft und Spiritualität zu versöhnen, was ich im Kern absolut sinnvoll und richtig finde!

      Vielleicht wird unsere Kritik für Dich ja runder, wenn Du am kommenden Donnerstag meinen zweiten Teil dazu liest…

      Antworten
  8. Bernd Oestereich
    Bernd Oestereich says:

    Jedes Modell und jede Theorie ist eine bewusste Reduktion auf bestimmte Aspekte und Perspektiven („Schubladen“). Erst daraus kann sich für mich ein Nutzen ergeben. Je nach gewählter Theorie richte ich mich mit anderen Fragen an das Beobachtete. Es ist meine Verantwortung, welche Theorie ich gerade wähle und ausprobiere. Eine wissenschaftliche Fundierung ist für mich nicht zwingend – sie kann mir helfen bei der Frage, ob ich der Theorie traue, aber letztendlich ist es meine Entscheidung und Verantwortung, welche Theorien und Modelle ich für meine Realitätskonstruktionen verwende, die möchte ich mir nicht durch etwas vorgeblich Objektives wegnehmen lassen.

    Ich persönlich finde die Farb-Schubladen von SD für meine Arbeit hilfreich, beispielsweise bei der Frage, für welche Organisationen ich arbeite möchte, welche Interventionen in welchen Kontexten ausprobierenswert sind etc. Speziell das genannte Quadrantenmodell nutze ich weniger.

    SD finde ich sympathischer, weil das SD-Buch sich explizit an „Business“ richtet und ich die dortige Sprache für den Geschäftskontext anschlussfähiger finde (als bspw. die Bücher von Wilber).

    Zum Immunisierung-Trick: Was bringt mir die Unterscheidung? Ob SD richtig oder falsch ist, nachweisbar oder nicht, finde ich uninteressant. Mich interessiert, ob sie 1. mir sinnvoll und schlüssig erscheint und 2. ob sie mir in der Praxis einen Nutzen stiften kann/ich sie anwenden mag.

    Ein Nutzen, den ich in den letzten Monaten bemerkt habe, ist, dass immer mehr Menschen diese Farben als Codes in ihre aktive Sprache aufnehmen. Beispielsweise wurde ich öfter Teil von Diskussionen zur Frage „Was ist denn für dich Teal?“. Eine wunderbare Gelegenheit und Einladung, sich über seine Überzeugungen, Einsichten und Realitätskonstruktionen auszutauschen und sie gemeinsam, oft konvergierend, weiter zu entwickeln.

    Insgesamt tragen Wilber, SD, Laloux etc. dazu bei, stärker als bisher über den übergeordneten und höheren Sinn und Zweck von Organisationen nachzudenken. Welche Beiträge erwarten wir als Gesellschaft von unseren Organisationen? Hier sind meines Erachtens Bedürfnisse im Mangel und deshalb ist der Diskurs darüber gerade relevant. Diese Modelle/Theorien/Gurus/Religionen sind für mich Anregungen und Elemente in einem größeren gesellschaftlichen Realitäts- und Willensbildungsprozess.

    Vielen Dank, Mark und Andreas für eure anregenden Beiträge! Ich freue mich auf die weitere Diskussion.

    Bernd

    Antworten
  9. Mark Lambertz
    Mark Lambertz says:

    Hallo Zusammen!

    Ich bin etwas im Brass, daher fasse ich mich kurz 🙂

    Spiritualität: Ohne Zweifel gehört diese zum Leben und spielt auch „über Bande“ eine Rolle in Organisationen. Per se behalte ich aber Spiritualität Organisationen vor, die mit Glauben zu tun haben. Will sagen: Im Rahmen der „Personal Mastery“ muss jeder selber sehen wir er klar kommt. Egal ob man nun an Buddha, Krishna, Mohammed, Jesus oder eine Philosophie/Modell glaubt – das ist für mich eine höchst intime, persönliche Reise die im Umfeld der Unternehmensentwicklung m.E. nichts verloren hat.

    Daher arbeite ich im Kontext der Spiritualität mit dem Begriff der intellektuellen Redlichkeit von Metzinger (http://www.philosophie.uni-mainz.de/Dateien/Metzinger_SIR_2013.pdf).

    Mithin: Ich lehne jede Form von kultischer Verehrung von irgendwas ab.

    Zum Thema Modelle: Sicher – jedes Modell ist eine Reduktion. Die Frage lautet dann m.E.: ‚Wozu‘ wird reduziert. Letztendlich sehe ich Modelle als Werkzeuge. Sie sind mehr oder weniger nützlich. Mit anderen Worten: Wenn’s hilft – fein! Mit einem Augenzwinkern: Man kann auch mit einem falschen Modell die richtigen Ergebnisse erzielen.

    Antworten
  10. Bernd Oestereich
    Bernd Oestereich says:

    „Man kann auch mit einem falschen Modell die richtigen Ergebnisse erzielen.“ Genau.

    Ist denn die Frage nach richtig und falsch überhaupt hilfreich oder bedeutsam? Solche Beurteilungen sind retrospektiv und können sich durch neue Einsichten/Ansichten jederzeit ändern. Wie sagte Erich Kästner, Milton Erickson o.a.: „Es ist nie zu spät eine gute Kindheit gehabt zu haben“.

    Antworten
  11. Ralf Metz
    Ralf Metz says:

    Eine kritische Auseinandersetzung mit Reinventing, Wilber und Co. finde ich immer sehr bereichernd, um einen Diskurs zu ermöglichen.
    Wilber in Reinkultur ist finde ich selbst zum Teil schwer verständlich, interessant wird es aber, wenn die Theorien in konkrete Themenbereich übertragen werden. Und das hat Laloux geschafft.

    Ich glaube allerdings nicht, dass die meisten Menschen, die sich in Organisationen mit dem Thema auseinandersetzen, sich in der Tiefe mit Wilber beschäftigen werden. Und meiner Meinung nach brauchen sie dies auch gar nicht. Reinventing ist für mich nur ein Door Opener, der Lust auf mehr macht UND ein Modell anbietet, mit dem man Unternehmen besser einschätzen kann. Eine Methode wie SCRUM im orangen oder grünen Paradigma ist eben ein riesiger Unterschied. Hierzu hilft es mir.

    Reinventing geht ja eben nicht auf Details ein. Zum Thema Entscheidungsfindung ist dort z.B. kaum konkretes zu finden, wie zu anderen Themen auch. Es wird nur erwähnt, dass z.B. in einem Unternehmen Meditation ein fester Bestandteil ist. Ob das nun muss oder nicht, hängt einfach für mich vom Unternehmen selbst ab und ist keine Voraussetzung.
    Und natürlich wird es die Menschen geben, die mehr zum Selbstzweck nach einer „Teal“-Organisation streben. Für mich bedeutet Ganzheit im Kern eben nicht, dass Teal = spirituelles Unternehmen ist. Sondern vielmehr, dass ein Mensch mit Emotionen, Bedürfnissen etc. sein kann, ohne sich auf den Kopf zu beschränken. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Daher sind dann konkrete Bücher wie Bernd & Claudia’s Kollegial geführte Unternehmen oder eben auch Andres sein Buch viel konkreter.
    Sprich: Für mich gibt Reinventing einen Rahmen, mit dem ich besser arbeiten kann, kann Menschen neugierig machen. Konkrete Umsetzungsideen finde ich woanders, den Anspruch hat es auch nicht.

    Und der Blog-Beitrag ist für mich wie Wilber selbst – schwer zu fassen 🙂 Insofern sehe ich zwar schon Kritik am Modell von Wilber, kann diese aber noch nicht auf das Übertragen, was ich aus Reinventing ableite.
    Insofern bin ich auf euren zweiten Blog-Beitrag gespannt.

    Antworten
  12. Johann
    Johann says:

    Besten Dank für diesen kritischen Beitrag. Die Kritik am „Kultischen“ rund um Wilber und SD ist sicher angebracht. Dennoch finde ich, ist es ein wenig vorschnell, deswegen gleich Laloux in Bausch und Bogen zu verwerfen. Denn Persönlichkeitsdefizite des Autors machen ja nicht gleich die ganze Theorie falsch. Zudem gibt es ja auch mehrere andere – unabhängig entstandene – Entwicklungstheorien, die ebenfalls auf sehr ähnlichen Stufenmodellen beruhen (z.B. Kegan’s Entwicklung des Selbst, Torbert mit seiner Führungsentwicklungstheorie, u.a.). Sie benutzen halt keine Farbcodes, aber die Ähnlichkeiten sind da. Daher finde ich die von Laloux vorgeschlagenen Entwicklungsstufen für Organisationen durchaus erst mal zumindest theoretisch fundiert. Und genau deswegen würde mich hier der empirisch fundierte Austausch interessieren: Wer hat bspw. schon Erfahrungen mit „typisch bernsteinfarbenen“ Organisationen gemacht? Ist der Unterschied zu „oragne“ spürbar? Oder wo zeigten sich gerade Widersprüche oder liess sich etwas eben nicht einordnen? Und was hat es mit diesem grünen Paradigma auf sich – das übrigens bei Laloux merkwürdig kurz abgehandelt wird? Und für mich die entscheidenste Frage: Wenn wir davon ausgehen, dass es fundamental unterschiedliche Entwicklungsstufen gibt (was zumindest auf individueller Ebene wohl der Fall ist, auch über die Kindheit & Jugend hinaus) – wie kommt man dann eigentlich von einer zur anderen? Wie genau geht eigentlich „Entwicklung“ bei Organisationen?

    Antworten
  13. Christopher Batke
    Christopher Batke says:

    Ein interessanter Diskurs!

    Was aus meiner Perspektive definitiv falsch dargestellt finde:

    Die Integrale Theorie, spezieller: die integrale Lebenspraxis sagt keines Wegs das „durch 20 Jahre Meditation jeder erleuchtet wird“. Sorry, das ist eine falsche Darstellung. Du brauchst dir nur die Grundbausteine der integralen Lebenspraxis ansehen und stößt sofort bei jeder Abbildung darauf, dass der spirituelle Teil lediglich einer von mehreren Säulen ist.

    Nehmen wir beispielsweise das Körper-Modul. Integrale zu leben bedeutet, dass ich einfach gut auf meinen Körper achte, mich regelmäßig bewege, mich ausgewogen ernähre.

    Die Sorge, dass zu viel Spiritualität in Organisationen leben kann, lässt sich auch sehr einfach einer Bewusstseinsebene in den SD zuordnen: Grün!

    In einem integralen Bewusstsein sind wir in der Lage alle Qualitäten der vorherigen Bewusstseinsebenen bedarfsgerecht zu aktivieren.

    In meiner integralen Coaching Ausbildung bei Veit Lindau lerne ich es darüber hinaus wie folgt:

    Aus einer integralen Perspektive gibt es nicht „die eine Wahrheit“, denn die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins ist ein evolutiver Prozess, so dass auch SD und ILP über sich selbst nicht behaupten „DIE eine Wahrheit zu sein“. Dies ist ziemlich präzise so nachzulesen im Buch „integrale Lebenspraxis“.

    Über die Business-Winkelzüge und die Vermarktung des Ganzen kann ich nichts sagen, da klingt deine Darstellung plausibel.

    Aber die Theorie an sich ist für mich selbst in meiner persönlichen Entwicklung sehr hilfreich. Außerdem hilft sie mir sehr in meiner Arbeit mit Coaching-Klienten und in der Unternehmensberatung. Es ist wie das Kreieren einer gemeinsamen Sprache. Natürlich benötigen wir aus jeder Bewusstseinsebene Qualitäten.

    Der Fokus auf Spiritualität ist momentan lediglich so präsent, weil in der Großteil der westlichen (Wirtschafts-) Welt sehr wissenschaftlich und kapitalistisch geprägt ist. Wir haben diese spirituellen Elemente aus unserem Alltag verbannt.

    Spiritualität ist nicht DIE Lösung, aber sie ist ein Element, dass uns helfen kann (sofern kontextbezogen und bedarfsorientiert adaptiert) wieder das Leben und das Wirtschaften in eine stärkere Balance zu bringen.

    Jede Bewusstsebene bringt seine eigenen Schattenseiten mit sich.

    Mein Fazit:

    Ich mag kritische Diskussionen, um aus gewissen Trendthemen keinen Hype werden zu lassen und auch die Schattenseiten von Modellen und Theorien zu beleuchten. Aber deine Darstellung im Artikel ist an einigen Stellen überspitzt und nicht sachgemäß (so aus meiner Perspektive).

    Antworten
  14. Martin Hoffmann
    Martin Hoffmann says:

    Leider Mark,

    vielen Dank für diesen gut recherchierten Artikel. Was ich noch nicht verstehe ist, warum es dir wichtig ist das Model von Laloux zu wiederlegen. Wie ja viele Vorredner schon geschrieben haben ist ein Model dann nützlich, wenn es Nutzen schafft. Es muss nicht wissenschaftlich belegt sein und kann dennoch Wissen schaffen, wenn man es nützlich anwenden kann. Religöse Übertreibung klammer ich bewusst aus, da sie immer unangemssen ist.

    Ich schätze Frederick Laloux sehr, da er mit seinem Buch eine Bewegung gestartet hat, die aus meiner Sicht uns allen sehr gut tut. Aus seiner Arbeit resultieren Arbeiten wie von Bernd Oesterreich, welche das Thema meiner Meinung nach noch anwendbarer machen. Danke Bernd.

    Ich fasse daher zusammen für mich ist es ein nützliches Buch und Frederick kommt auch bei seinen Auftritten als sehr bodenständiger und achtsamer Mensch rüber. Weiterentwicklung braucht den Diskurs daher ist auch dieser Artikel ein schöner Beitrag. Ich freue mich mal wieder etwas zu RO zu schreiben. danke dafür.

    Viele Grüße
    Martin

    P.S.: Noch eine etwas unqualifizierte Anmerkung auf: Ja, Meditation hilft immer. 😉

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Reinventing Organizations. Ein Transformations-Placebo?, Teil 1 – Dr. Andreas Zeuch […]

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.