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Selbstbestimmtes Arbeiten?

Selbstbestimmtes Arbeiten? Was soll das eigentlich sein?

„Selbstbestimmtes Arbeiten, das ist es, was ich will.“ Seit längerer Zeit fällt dieser Satz (oder so ähnlich) in gefühlt jedem Gespräch, in dem irgendwann das Thema Arbeit auftaucht. Fast wie ein Mantra. Insbesondere den jüngeren Arbeitnehmern und den New Work Fuzzis in ihrer Filterblase wird nachgesagt, dass sie sich überhaupt keine andere Art von Arbeit mehr vorstellen können. Aus Angst, den Anschluss zu verlieren oder auch aus tatsächlicher Überzeugung heraus werben Unternehmen mittlerweile damit, dass bei ihnen Selbstbestimmtes Arbeiten möglich sei. Also alles gut, oder? Weiterlesen

Screenshot #c3day Webseite

Gerade ein New Worker macht Fehler – was habe ich aus meinen gelernt?

Als Organisator und Veranstalter des #dreiCday, einer Non-Profit-Veranstaltung rund um New Work & Digitalisierung für 150 Teilnehmer am 20.10.17 in Karlsruhe, treffe ich momentan gefühlte 100 Entscheidungen täglich. Natürliche mache ich da Fehler, wer würde das nicht?! Heute möchte ich meine bisherige Fehlerliste der Event-Organisation und was ich daraus gelernt habe mit euch teilen.

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Screenshot Creative Collaboration Culture Day Orga-Board Trello - Soziokratie 3.0?

Tag 29 – machen wir eigentlich Soziokratie 3.0?

Es ist Tag 29 nach meiner Idee, den “Creative Collaboration Culture Day”  als Non-Profit-Event mit 70-150 Teilnehmern, 5 Impulsen und parallelen Open Space Sessions dieses Jahr in Karlsruhe zu veranstalten. Nachdem wir nun u.a. vier von fünf Impulse beisammen, die Wunsch-Location bekommen und den Ticketverkauf letzte Woche gestartet haben, eine erste Version der Webseite umgesetzt und das Event Orga-Team auf 11 Personen (Tendenz steigend) angewachsen ist habe ich mir heute vorgenommen, zu reflektieren wie ich bisher vorgegangen bin und was das mit Soziokratie 3.0/Unternehmensdemokratie zu tun hat.

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Warum Intuition zu Agilität und Selbstorganisation passt

Dies ist der zweite Teil über professionelle Intuition und ihren Wert für agiles Projektmanagement sowie agile Unternehmensführung und -gestaltung. Es gibt, wie ich im letzten Beitrag zeigte, verschiedene Erklärungsmodelle, wie wir Intuition verstehen können. Das große verbindende Element zwischen diesen Modellen ist das Phänomen der Selbstorganisation. Darunter können wir alle Modelle zusammenfassen, sie finden unter diesem Dach das gemeinsame große Ganze.

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Keine Agilität ohne Intuition

Agilität ist längst zum Buzzword geworden. Nicht jedes Unternehmen, aber immer mehr wollen agiler werden, flexibler und behänder auf Kundenwünsche eingehen und schneller auf Veränderungen des Marktumfeldes reagieren können. Und das bei gleichzeitig steigender Dynaxity – mehr Dynamik und steigende Komplexität in der immer deutlicher werdenden VUCA Welt: Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Wer soll das eigentlich alles leisten können? Genauer: Wer soll in der Lage sein, all die anstehenden wesentlich schnelleren Entscheidungen zu treffen? Solange wir versessen darauf sind, den längst widerlegten und doch immer noch wiedergekäuten Forderungen der Betriebswirtschaftslehre nach rationalen Entscheidungen Folge zu leisten, werden wir jämmerlich versagen. Die Probleme rationaler Entscheidungsstrategien auf Basis gründlich recherchierter Zahlen, Daten und Fakten werden größer werden. Intuition kann dem entgegenwirken.

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Wahrscheinlich sind Sie ein Unternehmensdemokrat

Mit diesem Post stelle ich die Behauptung auf, dass das Phänomen der Unternehmensdemokratie viel weiter verbreitet ist als gemeinhin angenommen. Denn die Komplexität zwingt manchmal selbst den hartgesottensten Top-Down-Gorilla dazu, sich den Mitteln der Unternehmensdemokratie zu bedienen.

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Misconceptions of Self-Organization

This post is a premiere because it is the first english text on this blog. On the one hand I wanted to widen the audience for the idea of Corporate Democracy and on the other hand this is meant to be a friendly shout out for my friends of the Metaphorum! For sure people who are used to think in systems will not be surprised by ‚my‘ findings, but maybe some of my German „NewWork“ fellows might feel a certain connotation of inconvenience.

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Business Cases als kontextlose Entscheidungsregel

Martina Baehr hat zu einer Blogparade namens Wandel durch Wertschätzung aufgerufen, zu der sie mich eingeladen hat. Ich fühlte mich durch ihre gestellten Fragen

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Technologische Singularität und Unternehmensdemokratie

Ich habe im Beitrag Business Intelligence und die digitale Reise von OTTO bereits berichtet, dass ich auf der Konferenz „Die digitale Zukunft der Supply Chain“, die in Düsseldorf am 23. und 24. Mai 2016 stattfand, über den Kulturwandel bei OTTO im Zusammenhang mit Business Intelligence berichte. Heute möchte ein Resümee zu der Konferenz und insbesondere zu meinem Vortrag ziehen.

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Ist Unternehmensdemokratie eine verantwortungslose Utopie?

Im Wirtschaftsmagazin „enorm“ veröffentlichte Reinhard Sprenger einen ebenso überraschenden wie absolut erwartbaren Artikel: „Demokratie in Firmen geht nicht„. Ein Titel, ebenso prägnant wie riskant. Denn er beinhaltet eine Behauptung, die zu beweisen ist, wenn sie mehr als bloße subjektive Meinungsmache sein soll. Aber das Beste kommt erst danach im Teaser zum Artikel: „Demokratie in Unternehmen – wer diese Utopie fordert, lässt sich von seiner Gesinnung leiten, handelt aber nicht verantwortlich.“ Darin fällt mir zweierlei auf: Erstens die Diskreditierung eines aus der unternehmerischen Praxis nachweisbaren Führungskonzepts als „Utopie“. Zweitens die – freundlich formuliert – fragwürdige Feststellung, wer diese Utopie fordere, handele unverantwortlich. Angriff, so scheint es, ist die beste Verteidigung.

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