Beiträge

Trialog Teil 4 – Brückenbauer für Komplexität gesucht

Zwischen dem Teil 3 unseres Trialogs über Komplexität und Werkzeuge, diese zu handhaben, und dem hier dokumentierten 4. Teil ist eine gewisse Zeit vergangen. Mir persönlich ging die Natur, die ja essentieller Bestandteil des 3. Teils war, im Kontext Problemlösen nicht mehr aus dem Kopf.

Kurz vor Weihnachten 2017 habe ich mit Björn telefoniert und ihm meine Idee unterbreitet, dass ich an funktionierende immer geltende Muster beim Zusammensetzen von produktiven Teams glaube. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt daran, dass es eine optimale Anzahl an Menschen geben muss, um Teams zu formen, damit diese effektiv und effizient Wert generieren können. Dieser Glaube hat sich bestätigt. Die Diskussionen haben Björn und ich dann hier manifestiert.

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Trialog Teil 3 – Natur und Mensch als das Maß aller Dinge

Am 03. November 2017 haben Alexander, Björn und ich uns zu unserem 3. Trialog unserer Reihe zusammen gefunden haben, in dem wir uns ja bekanntermaßen der Thematik widmen, wie wir Menschen mit Komplexität umgehen und wie uns dabei Werkzeuge, wie Methoden und Tools, behilflich sein können. Die ersten beiden Trialoge finden Sie hier und hier.

In diesem Trialog wurde übrigens gemenschelt, was der Titel ja bereits vermuten lässt. 😉

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Trialog Teil 2 – Das up2U Protocol

Der zweite Teil unseres Trialogs, in dem Alexander Gerber, Björn Czybik und ich, über Komplexität und angrenzende Themen- und Fragestellungen diskutieren, fand am 02.10.2017 statt. Den ersten Teil können Sie hier verfolgen.

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Ein Trialog – Benötigen wir neue Werkzeuge für Komplexität?

Vor geraumer Zeit habe ich mein Netzwerk mit zwei sehr interessanten Menschen erweitert. Es handelt sich um Alexander Gerber und Björn Czybik. Die Beiden kennen sich schon länger und sind über das von Alexander entworfene Framework zum Handhaben von Komplexität und Unsicherheit, namens up2U, zusammen gekommen. Da ich mich ja auch seit Längerem mit Komplexität und vielen in diesem Kontext stehenden Fragestellungen beschäftige, war es damit wohl nur eine Frage der Zeit, wann wir uns „über den Weg“ laufen.

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Reinventing Organizations. Ein Transformations-Placebo?, Teil 1

Schon einmal war hier auf diesem Blog die Rede von Frederic Laloux’s Bestseller „Reinventing Organizations“. Das Thema ließ mich nicht los und ich grübelte weiter über die Grundlagen und Ableitungen von Laloux und das ursprünglich verspürte Unbehagen wurde immer stärker. Daher beschlossen Andreas und ich genauer hinzusehen und in einem zweiteiligen Artikel unsere Kritik auszuformulieren. Im ersten Teil geht es um das Fundament von Laloux’s Werk: Die Integrale Theorie von Ken Wilber und Spiral Dynamics von Don Beck.

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Bild eines Team-Spiels mit Schnnüren und Klötzen

Was ist Gruppenintelligenz? – Teil 2

Gastbeitrag von Tom Müller_ Wozu benötigt es einen Gruppenintelligenz-Coach? Die Herausforderung ist, Wirkkräfte zu aktivieren, die im Alltag für gewöhnlich unterdrückt werden. Welche dies sind, erfährst Du hier in diesem Beitrag. Und, was Gruppenintelligenz mit Unternehmensdemokratie zu tun hat.

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Was ist Gruppenintelligenz? – Teil 1

Gastbeitrag von Tom Müller_Was ist eigentlich Gruppenintelligenz? Was unterscheidet sie von Schwarmintelligenz? Was sind Expertenfehler? Die Antworten auf diese Fragen findest Du hier in diesem Beitrag – und die Unterschiede meiner Meinung zu allgemein geltenden Vorstellungen.

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Unternehmenskultur: Wer vertraut ist im Vorteil

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ Wer kennt dieses Bonmot nicht? Es wird immer wieder Wladimir Iljitsch Lenin zugesprochen, allerdings lässt sich diese Annahme keineswegs belegen. Die Formulierung, die auch Programm für so manche Unternehmenskultur ist,  findet sich weder in schriftlicher Form in seinen Texten, noch ist sie gesichert mündlich überliefert. Bereits eine einfach Kontrolle per Google führt zu mehreren Ergebnissen, denen jeder entnehmen kann, dass die Zuschreibung höchstvermutlich falsch ist. Also stimmt diese vielzitierte Weisheit doch, egal ob von Lenin oder Lischen Müller! Schließlich wäre es nachweislich falsch, der allgemeinen Annahme, diese Worte würden von Lenin stammen, zu vertrauen. Q.e.d., gell?

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Der Irrtum des Dualen Systems

Im August 2015 veröffentlichte Conny Dethloff seinen Blogpost „Das duale System der Unternehmensführung„. Er erläutert darin, dass und warum wir parallel Hierarchie und Netzwerke in Unternehmen und Organisationen brauchen. Er beruft sich in dem Post unter anderem auf den amerikanischen Unternehmensberater John Kotter, der in einem Video ebenfalls erläutert, das und warum dieses „duale System“ nötig ist. Sowohl in Kotters als auch Connys Argumentation gibt es allerdings ein paar Punkte, die ich anders sehe. Darauf gehe ich hier vor allem deshalb ein, weil dieser Ruf nach einem dualen System öfter zu lesen ist, meistens in der Variante dass wir heute traditionelle Führung brauchen, morgen eine netzwerkartige Struktur und übermorgen dann wieder, wenn die Zeiten es erfordern, das traditionelle Modell mit formal-fixierten Hierarchien. Diese Pendelbewegung zeigt sich gerne in der Variante Zentralisierung – Dezentralisierung – Zentralisierung. Darauf bin ich auch schon in „Alle Macht für niemand“ eingegangen und werde jetzt diese Thematik weiter vertiefen.

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