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Trialog Teil 2 – Das up2U Protocol

Der zweite Teil unseres Trialogs, in dem Alexander Gerber, Björn Czybik und ich, über Komplexität und angrenzende Themen- und Fragestellungen diskutieren, fand am 02.10.2017 statt. Den ersten Teil können Sie hier verfolgen.

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Ein Trialog – Benötigen wir neue Werkzeuge für Komplexität?

Vor geraumer Zeit habe ich mein Netzwerk mit zwei sehr interessanten Menschen erweitert. Es handelt sich um Alexander Gerber und Björn Czybik. Die Beiden kennen sich schon länger und sind über das von Alexander entworfene Framework zum Handhaben von Komplexität und Unsicherheit, namens up2U, zusammen gekommen. Da ich mich ja auch seit Längerem mit Komplexität und vielen in diesem Kontext stehenden Fragestellungen beschäftige, war es damit wohl nur eine Frage der Zeit, wann wir uns „über den Weg“ laufen.

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Keine Agilität ohne Intuition

Agilität ist längst zum Buzzword geworden. Nicht jedes Unternehmen, aber immer mehr wollen agiler werden, flexibler und behänder auf Kundenwünsche eingehen und schneller auf Veränderungen des Marktumfeldes reagieren können. Und das bei gleichzeitig steigender Dynaxity – mehr Dynamik und steigende Komplexität in der immer deutlicher werdenden VUCA Welt: Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Wer soll das eigentlich alles leisten können? Genauer: Wer soll in der Lage sein, all die anstehenden wesentlich schnelleren Entscheidungen zu treffen? Solange wir versessen darauf sind, den längst widerlegten und doch immer noch wiedergekäuten Forderungen der Betriebswirtschaftslehre nach rationalen Entscheidungen Folge zu leisten, werden wir jämmerlich versagen. Die Probleme rationaler Entscheidungsstrategien auf Basis gründlich recherchierter Zahlen, Daten und Fakten werden größer werden. Intuition kann dem entgegenwirken.

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Business Cases als kontextlose Entscheidungsregel

Martina Baehr hat zu einer Blogparade namens Wandel durch Wertschätzung aufgerufen, zu der sie mich eingeladen hat. Ich fühlte mich durch ihre gestellten Fragen

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Unternehmenskultur: Wer vertraut ist im Vorteil

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ Wer kennt dieses Bonmot nicht? Es wird immer wieder Wladimir Iljitsch Lenin zugesprochen, allerdings lässt sich diese Annahme keineswegs belegen. Die Formulierung, die auch Programm für so manche Unternehmenskultur ist,  findet sich weder in schriftlicher Form in seinen Texten, noch ist sie gesichert mündlich überliefert. Bereits eine einfach Kontrolle per Google führt zu mehreren Ergebnissen, denen jeder entnehmen kann, dass die Zuschreibung höchstvermutlich falsch ist. Also stimmt diese vielzitierte Weisheit doch, egal ob von Lenin oder Lischen Müller! Schließlich wäre es nachweislich falsch, der allgemeinen Annahme, diese Worte würden von Lenin stammen, zu vertrauen. Q.e.d., gell?

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