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Demokratie ist mehr als nur „abstimmen“. Was Unternehmens- demokratie von der Politikwissenschaft lernen kann. #2

Dies ist der zweite Teil des Beitrags „Demokratie ist mehr als nur abstimmen“. Unser Gastautor Thomas Michl erläutert, warum die Thematik dieses Zweiteilers überhaupt wichtig ist, wie Demokratie im Einklang mit Effektivität und Effizienz steht, beschreibt Unternehmen kurz als komplexe Systeme und warum Unternehmensdemokratie einen passenden Rahmen für Entscheidungswerkzeuge darstellt, die zur Komplexität der Organisationen und ihrer Umwelten passen.

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Demokratie ist mehr als nur abstimmen. Was Unternehmens- demokratie von der Politikwissenschaft lernen kann. #1

Schon seit geraumer Zeit beobachte ich mit großem Interesse die Diskussion um die Thematik der Unternehmensdemokratie. Oft stört mich an der Diskussion eines im besonderen Maße: Unabhängig, ob Befürworter oder Kritiker – beide Seiten neigen dazu, den Demokratiebegriff – ich will nicht sagen zu verstümmeln – aber zumindest zu verkürzen und zu reduzieren. Natürlich mag der eine oder andere einwenden, dass die politikwissenschaftliche Verwendung des Demokratiebegriffs nicht ohne Weiteres auf den Unternehmenskontext übertragbar ist. Ich persönlich vertrete jedoch eine andere Auffassung, die auch von Andreas Zeuch geteilt wird.

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Wahrscheinlich sind Sie ein Unternehmensdemokrat

Mit diesem Post stelle ich die Behauptung auf, dass das Phänomen der Unternehmensdemokratie viel weiter verbreitet ist als gemeinhin angenommen. Denn die Komplexität zwingt manchmal selbst den hartgesottensten Top-Down-Gorilla dazu, sich den Mitteln der Unternehmensdemokratie zu bedienen.

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Unternehmensdemokratie und Scrum

Scrum* hat in den letzten Jahren vor allem als agile und selbstorganisierende Methode der Softwareentwicklung einen regelrechten Siegeszug angetreten (siehe dazu auch den Wikipedia-Eintrag). Land auf, Land ab finden Scrumtrainings statt und es gibt seit einiger Zeit sogar Unternehmen, die die gesamte Unternehmensführung mit Scrum organisieren. Deshalb habe ich mit Heiko Bartlog, den ich schon seit geraumer Zeit kenne und schätze und der über ein gerütteltes Maß an Erfahrung mit Scrum verfügt, über die Zusammenhänge von Scrum und Unternehmensdemokratie gesprochen.

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Zeichnung Dr. Andreas Zeuch, Matthias Wendorf und Bastian Wilkat

Doku_ Streitgespräch Unternehmensdemokratie 10_2015

Das Thema „Neue Arbeit“ ist im Mainstream angekommen. Zahlreiche (Un)Konferenzen setzen es auf ihre Agenda. Publikationen aller Art widmen sich den Fragen rund um Lebens- und Arbeitsbedingungen und den Herausforderungen, denen wir in der Epoche der „Digitalen Transformation“ begegnen.

Wer sich mit „NewWork“, wie es neudeutsch auch genannt wird, auseinandersetzt, kommt um den Begriff „Unternehmensdemokratie“ nicht herum. Doch wie definiert sich Demokratie für Unternehmen? Wie schafft dieses Konstrukt den Sprung in die Praxis?

Um das zu diskutieren, lud Bastian Wilkat zwei Gäste zu einem Google Hangout on Air ein: Matthias Wendorf, Geschäftsführer der Agentur wiif, und Dr. Andreas Zeuch. Via Social Media konnte fleißig mitdiskutiert und Fragen aufgeworfen werden. Co-Moderator und Gastgeber der virtuellen Podiumsdiskussion war Publizist Gunnar Sohn.

Hier meine persönliche Zusammenfassung inklusive Sketchnotes und der Mitschnitt des Livestreams.

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Unternehmensdemokratie im Möchtegern-Diskurs

Unternehmensdemokratie ist am Anfang. Nicht etwa in einzelnen Firmen, schließlich gibt es demokratische Vorzeigeunternehmen seit Jahrzehnten. Unternehmen mit mehreren hundert MitarbeiterInnen, die wirtschaftlich nicht nur dahinkrepeln, sozusagen als postsozalistischer Appendix des Big-Data-Turbokapitalismus. Nein, neu erscheint lediglich die Diskussion, die sich gerade um ein demokratisches Steuerungsmodell von Organisationen entwickelt.  Weiterlesen