Beiträge

Star Trek – Mehr als ein halbes Jahrhundert Gesellschaftskritik

Viele kennen sie, die Abenteuer des Raumschiffs „Enterprise“ in den vielen Generationen, angefangen von Captain Christopher Pike über Captain James T. Kirk bis hin zum französischen Kommandanten Jean-Luc Picard. Immer dabei sind eine bunte Mischung an Besatzungsmitgliedern, die auf ihren Reisen in ferne Welten immer wieder neuen Herausforderungen begegnen. Die meisten bringen Star Trek mit Raumfahrt und mit Physik in Verbindung, was grundsätzlich stimmt. Star Trek basiert inhaltlich in weiten Teilen auf echter Physik. Doch in Star Trek steckt viel mehr, es ist die wohl umfangreichste Kritik an unserem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen System und aktueller denn je.

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Das Viable System Model und Unternehmensdemokratie

Dies ist der Beginn einer Artikelserie über das Modell für lebensfähige Systeme (Viable System Model) und den darin enthaltenen nützlichen Einsichten für komplexe Organisationen – und übrigens mein erster Post als neuer Autor im Team. 🙂 

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Rüdiger Jungbluth, Florian Felix Weyh, Jens Dirksen und Andreas Zeuch (v. l. n. r., gezeichnet von Franziska Köppe / madiko)

Doku_ Autokratie oder Mitbestimmung? Lesart 10_2015

Um „Die Macht der Manager – Mitbestimmung oder Autokratie in Unternehmen?“ ging es am Dienstag, 27. Oktober 2015, im Café Central des Grillo-Theaters in Essen. In der von Deutschlandradio Kultur aufgezeichneten Sachbuch-Sendung „Lesart“ waren zu Gast die Autoren Rüdiger Jungbluth („Die Quandts: Deutschlands erfolgreichste Unternehmerfamilie“ (/Campus, 2015) und Dr. Andreas Zeuch („Alle Macht für niemand. Aufbruch der Unternehmensdemokraten” (/Murmann Publisher, 2015). Moderiert von Florian-Felix Weyh, Deutschlandradio Kultur, debattierten sie gemeinsam mit WAZ-Kulturchef Jens Dirksen darüber, ob die Zeit der allmächtigen Wirtschaftsbosse vorbei ist und wie viel Demokratie die Leitung eines Unternehmens verträgt. Weiterlesen

Was ist Unternehmenserfolg?

Wer sich mit der Demokratisierung von Unternehmen auseinandersetzt, muss sich natürlich auch fragen, was für sie oder ihn eigentlich Unternehmenserfolg bedeutet. Schließlich schwebt die ganze Zeit über der wirtschaftliche Misserfolg wie ein Damoklesschwert über der Unternehmensdemokratie. Die ist dann lupenrein monokausal dafür verantwortlich, dass morgen die Tore der Fabrik geschlossen werden müssen oder dass das quirlige Software Start-up die ersten drei Jahre leider nicht überlebt hat und all die hübschen Macs in die Insolvenzmasse übergehen. In diesen Bildern, in diesem mentalen Modell darüber, was Unternehmenserfolg bedeutet, steckt eine pathogene Reduktion des unternehmerischen Erfolgsbegriffs. Denn Unternehmenserfolg ist nicht objektiv auf wirtschaftlichen Erfolg herunter zu brechen. Im Folgenden meine Suche nach einer Antwort, unzulänglich freilich, aber immerhin. Diskussion erwünscht.

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