Beiträge

Wachstum: Noch mehr vom Gleichen?

Die Wirtschaft ist fast immer auf Wachstum ausgerichtet. Unternehmen wollen wachsen, um vermeintlich keine Arbeitsplätze abbauen zu müssen. In meinem letzten Artikel „Gefangen in der Wachstumsfalle“ habe ich die Problematik bereits hinreichend betrachtet. In diesem Beitrag dreht sich alles um ein plakatives Beispiel, das zeigt, dass es auch anders geht.

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Gefangen in der Wachstumsfalle: Weshalb Unternehmen am eigenen Ast sägen

Die Wachstumsfalle: Immer wieder ist im Kontext von Wirtschaft und ihrer Entwicklung von Wachstum die Rede. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass ein Unternehmen zwangsläufig wachsen müsse, um die entstandenen Produktivitätsgewinne gewinnbringend einzusetzen und um “Ressourcen”, in den meisten Fällen ist damit Personal gemeint, zu halten. Käme es nicht zu dem erwarteten Wachstum, so müsse man sich zwangsläufig von Mitarbeitern trennen, um die Existenz eines Unternehmens nicht zu gefährden. Weiterlesen

Doku_ Votrag bei der Interface AG 10_2015

Ende Oktober hatte ich das Vergnügen, bei der Interface AG in Unterhaching in der Nähe von München meine Erfahrungen und Erkenntnisse aus „Alle Macht für niemand“ in einem Vortrag vorzustellen. Eingeladen hatte mich der Gründer, Inhaber und jetziges Aufsichtsratsmitglied Roland Dürre. Zu meiner Ehre war der gesamte Vorstand da und bereicherte auch die anschließende Diskussion mit denkwürdigen Beiträgen. Das Publikum war angenehm durchmischt, alte Hasen und junge Startup Gründer, Männer wie Frauen in ausgewogenem Verhältnis. Kurzum: Demokratische Vielfalt im Auditorium, was will man und frau mehr?

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Das Ende der Konzernokratie. Lernen wir von VW?

Es ist einer der größten Unternehmensskandale der letzten Jahre. Einer, der das zerstörerische Potential mit sich bringt, nicht nur eine ganze Branche in Verruf zu bringen, sondern das informelle Qualitätssiegel eines der wirtschaftsstärksten Länder in den Dreck zu ziehen. „Made in Germany“, „ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Schutz vor billiger Importware in Großbritannien eingeführt“ (Wikipedia), ist nun nicht mehr automatisch der Garant für hohe Qualität, für Ingenieurskunst auf höchstem Niveau, sondern wirft tatsächlich einen Schatten auf deutsche Produkte. Der Grund für diese Zerstörungskraft ist der Logik weltweit operierender Konzerne tief eingeschrieben. Was bei VW und diversen anderen Großunternehmen in den letzten Jahrzehnten geschah, ist nicht im Geringsten überraschend, sondern das Ergebnis ihrer unendlichen Wachstumsstrategie und ihrer zu diesem einzigen Zweck installierten maschinellen Steuerung. Weiterlesen