Good Enfants Terribles Tag – Rückblick und der Wert von Fragen

Am 08. Dezember fand mal wieder einer der Good Enfant Terribles Tage in Berlin statt. Diesmal mit dem thematischen Schwerpunkt auf Intuition. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, nachdem ich mich mindestens 10 Jahre selbst mit Professioneller Intuition intensiv befasst hatte, inklusive meiner Dissertation zum Training professioneller Intuition und meinem vorletzten Buch „Feel it! Soviel Intuition verträgt Ihr Unternehmen„. Also, ab dafür und auf zum #GETT18_2 (mein Hashtag für diesen Tag bei Twitter).

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Spielt, Ihr Narren! :: #NKNA19 :: Was hat Neue Arbeit mit Spiel zu tun?

NKNA19: Der eine oder die andere von Euch hat es schon mitbekommen: Unsere 2. transsektorale (Un)Konferenz Neue Konzepte für Neue Arbeit #NKNA19 ist bezüglich der Rahmenbedingungen endlich spruchreif: Sie findet dieses Mal über anderthalb Tage vom 10.-11. Mai 2019 statt, natürlich wieder in Berlin. Fokusthema: Spielt, Ihr Narren! Wie bitte? Was soll das denn? Genau das möchte ich in diesem Post beleuchten. Denn die Zukunft der Arbeit, die Transformation raus aus dem Taylorismus und Fordismus, hin zu selbstbestimmter Arbeit, die auf der anderen Seite nicht als total kontrolliertes digitales Fließband missbraucht soll, hat eine Menge mit Spiel und einer spielerischen Haltung zu tun.

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Rahmenregulation für eine Neue Wirtschaft

Am 08. Oktober 2018 veröffentlichte ich gemeinsam mit Daniela und Stefan Röcker in diesem Blog unsere Replik auf den „Kompass für die neue Arbeitswelt“ von Mark Poppenborg. Eine Aussage von Poppenborg hatte es uns besonders angetan: „Die Wirtschaft lässt sich nicht von uns gestalten.“ Wir haben in dem verlinkten Beitrag anhand einiger historischer Beispiele gezeigt, das diese Aussage – maximal nüchtern formuliert – sachlich falsch ist. Mit diesem Beitrag möchte ich nun für die Zukunft der Arbeit, beziehungsweise für die Zukunft der Wirtschaft ein paar grobe Konzepte vorstellen, die von anderen bereits entwickelt wurden und meines Erachtens großes Potential haben, unsere Wirtschaft enkelsicher zu gestalten. Weg von tumben Ausbeutungsstrategien hin zu einer für alle gesunden Gemeinwohlorientierung.

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Es geht LOS! Auf dem Weg zu Bürger*innenräten

Heute gibt’s bei den Unternehmensdemokraten mal ein originär demokratisches Thema, das zur Abwechslung nichts bis wenig mit Unternehmen zu tun hat. Ilan Siebert, ein junger Berliner Kollege, hat mit einigen Gleichgesinnten einen Verein gegründet, um Bürger*innenräte in Deutschland salonfähig zu machen. In diesem Beitrag geben wir Ilan und seiner Kollegin Käthe … den Raum, um ihr innovatives und spannendes Projekt außerhalb ihrer eigenen Filterblase vorzustellen.

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FIRE - Sparen bis der Notarzt kommt

FIRE – Eine Bewegung zeigt die Bedeutung selbstbestimmter Arbeit

FIRE: Ruhestand mit Mitte 30? Und zwar ohne der verwöhnte Sohn oder die verhätschelte Tochter eines Millionärs zu sein – geht das? Ja, angeblich jedenfalls, wie die wachsende F.I.R.E. Bewegung zeigt: Financial Independence, Retire Early. In den letzten Jahren Jahren nimmt die Anzahl an Blogs, Zeitungsartikeln, Bücher, Vorträgen, Videos etc. zu, in denen erfolgreiche FIRE Protagonisten und ihre (Spar)Strategien präsentiert werden. Einer der aktuellen Auslöser dieser Bewegung ist sinnentkoppelte, entfremdete und fremdbestimmte Arbeit. Deshalb lohnt ein Blick auf diese Subkultur des Arbeitslebens.

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Denkfehler der New Work Bewegung – eine Replik

Am 08. Oktober 2018 veröffentlichten wir eine Replik auf den “Kompass für die neue Arbeitswelt” von Mark Poppenborg, Gründer und Geschäftsführer der intrinsify GmbH. Erwartungsgemäß gab es auch Kritik an unserer Kritik. Die hat uns motiviert, tiefer zu graben, so dass wir auf einen weiteren fundamentalen Beitrag gestoßen sind: Denkfehler der New Work Bewegung von Lars Vollmer, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer von intrinsify. Auch in diesem Text fanden wir diverse Annahmen und Argumente, die unserer Ansicht nach ein eklatanter Widerspruch zum ursprünglichen Konzept von New Work gemäß Frithjof Bergmann sind. Weiterlesen

Studie zu agiler Führung: Redefining Leadership

Agile Führung: Vor kurzem wurde ich durch Svenja Hofert auf eine Studie über agile Führungskräfte aufmerksam: „Redefining Leadership for a Digital Age“. Ich und wir von von priomy finden es absolut begrüßenswert, wenn selbstbestimmte Arbeit in all ihren vielfältigen Formen und Konzeptualisierungen wie Agilität, Arbeiten 4.0, Neue Arbeit, Partizipation, Selbstorganisation und Unternehmensdemokratie wissenschaftlich geprüft und weiterentwickelt wird. Allerdings ist es manchmal auch erschreckend, wie wenig durchdacht da vorgegangen wird und welche wissenschaftlich eben nicht mehr haltbaren Vorurteile immer noch durch die Weltgeschichte grassieren.

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Ist New Work Anarchie? (Teil 1)

Die Frage, ob New Work Anarchie ist, beschäftigt mich seit ich entdeckt habe, dass hinter dem Begriff wesentlich mehr steckt, als das, was landläufig darunter verstanden wird. Ich würde die Frage im Moment (noch) nicht mit einem uneingeschränkten „Ja“ beantworten, allerdings stecken im Anarchismus naturgemäß Selbstverwaltung, Selbstorganisation und Eigenverantwortung. Und je mehr ich mich mit der Anarchie beschäftige, umso mehr Impulse und spannende Ideen für meine Beschäftigung mit selbstbestimmtem Arbeiten begegnen mir. In Teil 1 meiner mehrteiligen Blogreihe, räume ich erst einmal mit ein paar Stereotypen auf und gebe einen Überblick, was Anarchismus sein kann. Weiterlesen

Bleib mir weg mit Blockchain (Teil 2): Warum Kryptowährungen bisher lediglich Spekulationsobjekte waren

Rein technisch gesehen ist die Blockchain ein ziemlich brillantes Konzept, wie ich im letzten Artikel kurz skizziert habe. Und trotzdem würde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Sie noch in keinem Supermarkt mit Bitcoin bezahlt haben. Denn aktuell sind Kryptowährungen in erster Linie Spekulationsobjekte.

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Beitragsbild New Work Kompass

New Work: Kompass für die neue Arbeitswelt – eine Replik

New Work: Vor einiger Zeit stolperten wir über den „Kompass für die neue Arbeitswelt“ von Mark Poppenborg, Mitgründer und Inhaber der intrinsify.me GmbH. Was wir da lasen – nun ja – überraschte uns. Genau genommen mussten wir uns ein wenig die Augen reiben, um sicherzugehen, dass da auch das steht, was wir glaubten gelesen zu haben. Und dann redeten wir, diskutierten, hinterfragten und reflektierten – wie wir das in unserer kleinen priomy-Bude immer tun. Herausgekommen ist ein Dialog, der im Sinne eines kritischen Diskurses unsere Sicht der Dinge darlegt. Denn „die neue Wirtschaft“, New Work, Agilität oder wie immer wir das Kind nennen, braucht genau das. Aber Achtung: Dieser Beitrag ist recht ausführlich. Das ist der Tatsache geschuldet, dass wir versucht haben, einigermaßen gründlich auf das einzugehen, was wir teils äußerst fragwürdig an dem Kompass finden.

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