Digitale Transformation: Ernüchternde Capgemini Studie

Letztes Jahr veröffentlichte Capgemini eine Folgestudie zu einer bereits 2012 erstmals von ihnen durchgeführten Untersuchung. Aktuell wird erwartet, dass die Investitionen in die zur digitalen Transformation nötigen Technologien wie Hard- und Software und Services die zwei Billionen Dollar Marke übertreffen. Damit sei das Investitionsengagement zum Aufbau der nötigen Infrastruktur wohl kaum fraglich. Erschreckenderweise gelingt es den untersuchten Firmen jedoch nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang, diese Investitionen in gelungene digitale Transformationen umzusetzen.

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Mitarbeitende oder Kunden – wer ist wichtiger? Eine Replik

Letzte Woche veröffentlichte hier mein geschätzter Gastautor Michael Schenkel seinen Beitrag zur Frage, ob Mitarbeitende oder Kunden wichtiger für den Erfolg des Unternehmens seien. Er hat damit dankenswerter Weise eine wichtige Frage Neuer Arbeit aufgeworfen. Allerdings komme ich zu einem anderen Ergebnis als Michael. Seine Einsicht bringt er selbst kurz und prägnant auf den Punkt:

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Mitarbeitende oder Kunden – wer ist wichtiger?

Wer ist wichtiger für den Erfolg eines Unternehmens: die Mitarbeiter*innen oder die Kunden? Die Frage ist natürlich leicht zu beantworten: Die Mitarbeiter*innen sind wichtiger, denn ohne ihre Arbeit, ihre Leistung und ihr Zutun hätten Unternehmen nichts zu verkaufen, keine Produkte und keine Dienstleistungen. Ohne sie gäbe es schlicht keine Kunden. Andererseits kaufen Kunden Produkte und Dienstleistungen, sie stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Unternehmen und zahlen Rechnungen und somit auch die Gehälter der Mitarbeiter*innen. Ohne Kunden braucht es keine Mitarbeiter*innen, somit sind sie natürlich wichtiger. Möglicherweise liegt die Wahrheit auch in der Mitte: Mitarbeitende und Kunden sind gleich wichtig, sie bedingen einander, können ohne die jeweilige andere Seite nicht existieren und sind daher zwei Seiten einer Medaille.

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World Values Survey – ändert sich die Welt zum Besseren?

Eigentlich wird es überzeugten Demokraten heutzutage schnell speiübel: Allen voran #kingdonald Trump, der egomanische Lügenbold, der täglich auf die Errungenschaften der Demokratie spuckt, dann Erdogan, Farage, Gauweiler & Co., Le Pen, Orban, Salvini, Wilders; seit Monaten das irrsinnige Brexitspektakel. Der nationalistische Backlash ist längst eine internationale Bewegung. Aber was, wenn wir wüssten, dass sich trotz alledem die Welt zum Besseren ändert? Und tatsächlich: Genau das impliziert der World Values Survey. Ein Grund zur Hoffnung.

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Lean Management trifft auf New Work – Evolution, Ergänzung oder Widerspruch? Teil #3

Im zweiten Teil meiner Lean-New Work Serie hatte ich die vier Lean-Elemente Führung, Wertstromorientierung, Shopfloor Management, Problemlösung und KVP sowie der Zielentfaltungsprozess ausführlich vorgestellt. Diese Elemente tragen maßgeblich dazu bei, sich als Unternehmen der Herausforderung zu stellen, stetigem Wandel begegnen zu können. Darum geht’s in diesem letzten Teil dieser Serie.

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Lean Management trifft auf New Work – Evolution, Ergänzung oder Widerspruch? Teil #2

Lean Management: Während Andreas in seiner Darstellung von Lean und New Work eine Überschneidung der beiden Themenfelder mit der Nennung von 10 Lean-Grundprinzipien argumentiert, möchte ich in diesem zweiten Teil der Lean-New Work Serie vier zentrale Elemente herausgreifen und näher erläutern.

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Lean Management trifft auf New Work – Evolution, Ergänzung oder Widerspruch? Teil #1

Lean Management: Ein Ansatz aus den neunziger Jahren trifft auf einen Megatrend im zwanzigsten Jahrhundert: Viele Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten mit der Implementierung von Lean Management in ihr bestehendes Managementsystem befasst – die einen erfolgreich, andere weniger. Der Begriff ist weit verbreitet, recht bekannt und wird in erster Linie mit Effizienzsteigerung, Reduzierung von Verschwendungen und kontinuierlicher Verbesserung in Verbindung gebracht. New Work hingegen ist neu, nicht mehr gänzlich unbekannt – ein Modewort, das auch gerne für das Aufstellen von Tischkickern oder das Einrichten von Chill Out-Lounges verwendet wird. Ein Begriff, der sich im Entstehungsprozess befindet und sich vielseitiger Interpretation erfreut. Zwei Wörter, die im Zuge der vierten industriellen Revolution grundlegend für die Frage nach dem Sinn der Arbeit stehen.

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Interviewstudie zur Untersuchung von Achtsamkeit und der Auswirkungen im Kontext New Work

Vor kurzem publizierte Andreas Zeuch hier im Blog den ersten Artikel über Achtsamkeit: New Work, Unternehmensdemokratie und Achtsamkeit. Nun stelle ich die Ergebnisse meiner Studie über Achtsamkeit im Kontext New Work vor.

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Neue Arbeit & Chancengleichheit: Wider elitäre Seilschaften

Es ist schon erstaunlich. Da leben wir längst in einer digital hochvernetzten Zeit, in der die meisten Bürger*innen der westlichen Welt Mitglied in einem oder mehreren der einschlägigen professionellen wie privaten Sozialen Netzwerke sind. Und doch ist eine berufliche Chancengleichheit immer noch nicht gegeben. Das zeigt eine Studie zu den Vorteilen des Besuchs englischer Eliteschulen.

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New Work, Unternehmensdemokratie und Achtsamkeit

Achtsamkeit: Von 2017 bis Ende 2018 begleitete ich ein rund 1000 Mitarbeiter*innen umfassendes Unternehmen auf dem Weg zu Agilität und Selbstorganisation. In meiner Arbeit mit verschiedenen Lenkungsgremien und Teams kam irgendwann auch das Thema Achtsamkeit auf den Tisch. Das hat viele Gründe – und nun wird es Zeit, dieses Thema endlich hier im Blog zu reflektieren.

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