Partizipation – Die zweite Seite einer Medaille. Teil 2

Was verstehen wir unter Partizipation? Die Kultur-Wissenschaft nennt sie Solidarität. Der Artikel „Was ist Partizipation?“ zeigt eine Seite der Medaille auf, die Außenseite. Im ersten Teil dieser Trilogie wies ich auf Indizien der Geschichte für die zweite Seite der Medaille hin. Als Kompass nahm ich das Wort “Autonomie”, was laut Wiki “Eigengesetzlichkeit” bedeutet. Dieser Kompass führte mich zur Selbstbestimmungs- Theorie nach Ryan und Deci, welche zeigte, wie subtil der Mensch, aufgrund von sozialen Umständen, konditioniert werden kann und als Folge davon sogar Fehl- Identifizierungen entwickelt.

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Partizipation – Die zweite Seite einer Medaille. Teil 1

Was verstehen wir unter Partizipation? Ein Begriff, der in vielen unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen eine große Rolle spielt. Ein Phänomen, das in jeder Organisation, in jeder Gruppe/Team, in jeder Beziehung die Substanz der jeweiligen Kultur ausmacht. Die Kultur-Wissenschaft nennt sie Solidarität. Der Artikel „Was ist Partizipation?“ zeigt eine Seite der Medaille auf, die Außenseite.  Die andere Seite der Medaille ist die Innenseite. Wir können dem Menschen alle äußerlichen Freiheiten geben und er würde sie vielleicht doch nicht nutzen können. Denn die Freiheit, die er zudem benötigt, ist die Freiheit im Bewusstsein, die Reife der „Integrierten Stufe“.

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Tempolimit, Fleischkonsum und falsch verstandene Freiheit

In den letzten Jahren bis Monaten wurden ein paar Themen zu echten Reizwörtern – und dazu gehört auch das aktuell heiß diskutierte Tempolimit auf deutschen Autobahnen sowie – schon viel länger – unser täglich Fleischkonsum. Ich habe mir jetzt lang genug so manche Meinungsäußerung angehört und mich selbst bislang bestenfalls im einen oder anderen Tweet dazu geäußert. Es wird Zeit, diese aktuellen Streitthemen auch mal im Kontext der Unternehmens- und Wirtschaftsdemokratie zu beleuchten.

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Mehr Humorkratie wagen!

Seit gestern Abend ist es nun offiziell: Die SPD löst sich auf und der komplette Vorstand von Volkswagen ist zurückgetreten.
In den Nachrichtenmeldungen heißt es unisono, dass die Gründe in beiden Fällen auf ein massives Versagen in den Führungsetagen zurückzuführen sei.
Im Falle von Volkswagen sei es inbesondere die fehlende Kompetenz des CJO (Chief Jest Officer) gewesen, die zum erheblichen Vertrauensverlust bei den Aktionären und in der Belegschaft geführt hatte.

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Privatisierung. Das Märchen von mehr Effizienz.

Früher oder später wird uns immer wieder dasselbe Märchen aufgetischt. Privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen seien viel effizienter als staatliche Betriebe. Schließlich müssen sie sich der Marktwirtschaft aussetzen und könnten kraft ihrer potenten Geschäftsmodelle viel eher eine stabile Wirtschaftlichkeit entwickeln, alles angeblich zum Nutzen der Kunden. Staatsbetriebe wären indes nur Subventionen verschlingende Misswirtschaft. Denkt doch bitte einfach nur mal kurz an die VEB, die „Volkseigenen Betriebe“ aus der DDR. Und die ist doch am Ende auch untergegangen, oder?

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Digitale Transformation: Ernüchternde Capgemini Studie

Letztes Jahr veröffentlichte Capgemini eine Folgestudie zu einer bereits 2012 erstmals von ihnen durchgeführten Untersuchung. Aktuell wird erwartet, dass die Investitionen in die zur digitalen Transformation nötigen Technologien wie Hard- und Software und Services die zwei Billionen Dollar Marke übertreffen. Damit sei das Investitionsengagement zum Aufbau der nötigen Infrastruktur wohl kaum fraglich. Erschreckenderweise gelingt es den untersuchten Firmen jedoch nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang, diese Investitionen in gelungene digitale Transformationen umzusetzen.

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Mitarbeitende oder Kunden – wer ist wichtiger? Eine Replik

Letzte Woche veröffentlichte hier mein geschätzter Gastautor Michael Schenkel seinen Beitrag zur Frage, ob Mitarbeitende oder Kunden wichtiger für den Erfolg des Unternehmens seien. Er hat damit dankenswerter Weise eine wichtige Frage Neuer Arbeit aufgeworfen. Allerdings komme ich zu einem anderen Ergebnis als Michael. Seine Einsicht bringt er selbst kurz und prägnant auf den Punkt:

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Mitarbeitende oder Kunden – wer ist wichtiger?

Wer ist wichtiger für den Erfolg eines Unternehmens: die Mitarbeiter*innen oder die Kunden? Die Frage ist natürlich leicht zu beantworten: Die Mitarbeiter*innen sind wichtiger, denn ohne ihre Arbeit, ihre Leistung und ihr Zutun hätten Unternehmen nichts zu verkaufen, keine Produkte und keine Dienstleistungen. Ohne sie gäbe es schlicht keine Kunden. Andererseits kaufen Kunden Produkte und Dienstleistungen, sie stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Unternehmen und zahlen Rechnungen und somit auch die Gehälter der Mitarbeiter*innen. Ohne Kunden braucht es keine Mitarbeiter*innen, somit sind sie natürlich wichtiger. Möglicherweise liegt die Wahrheit auch in der Mitte: Mitarbeitende und Kunden sind gleich wichtig, sie bedingen einander, können ohne die jeweilige andere Seite nicht existieren und sind daher zwei Seiten einer Medaille.

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World Values Survey – ändert sich die Welt zum Besseren?

Eigentlich wird es überzeugten Demokraten heutzutage schnell speiübel: Allen voran #kingdonald Trump, der egomanische Lügenbold, der täglich auf die Errungenschaften der Demokratie spuckt, dann Erdogan, Farage, Gauweiler & Co., Le Pen, Orban, Salvini, Wilders; seit Monaten das irrsinnige Brexitspektakel. Der nationalistische Backlash ist längst eine internationale Bewegung. Aber was, wenn wir wüssten, dass sich trotz alledem die Welt zum Besseren ändert? Und tatsächlich: Genau das impliziert der World Values Survey. Ein Grund zur Hoffnung.

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Lean Management trifft auf New Work – Evolution, Ergänzung oder Widerspruch? Teil #3

Im zweiten Teil meiner Lean-New Work Serie hatte ich die vier Lean-Elemente Führung, Wertstromorientierung, Shopfloor Management, Problemlösung und KVP sowie der Zielentfaltungsprozess ausführlich vorgestellt. Diese Elemente tragen maßgeblich dazu bei, sich als Unternehmen der Herausforderung zu stellen, stetigem Wandel begegnen zu können. Darum geht’s in diesem letzten Teil dieser Serie.

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