Unterwegs im Meer der Selbstorganisation. Ein Abenteuerreisebericht.

Es gibt da diese zwei Sätze in Angebotspräsentationen meines Unternehmens HRpepper, über die ich mich jedes Mal besonders freue: „Wir sind keine klassische Unternehmensberatung und wollen es auch nicht sein. Alle Mitglieder von HRpepper vereint eine gemeinsame Werthaltung, die wir sowohl nach innen als auch nach außen leben.“

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Flache Hierarchie und dynamische Führung steigern Innovationskraft, Motivation und Mitarbeiterbindung

Einmal mehr haben wir es Schwarz auf Weiß: Es gibt einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Höhe und Starrheit von Hierarchie sowie der jeweiligen Führungskultur mit der Innovationskraft eines Unternehmens, der Motivation der Mitarbeiter und zur Mitarbeiterbindung. Im Winter 2016 befragten Kienbaum und Stepstone deutsche Fach- und Führungskräfte zu diesem möglichen Zusammenhang. Die Ergebnisse sind ausgesprochen eindeutig.

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Angst in Organisationen. Rückblick auf das Berliner Digital Workplace Meetup

Vor ein paar Wochen stolperte ich über eine überaus spannende Veranstaltung: „Angst in Organisationen. Schattenseite der Transformationseuphorie“, veranstaltet von meinen Kollegen Alexander Kluge aus Berlin in Zusammenarbeit mit Siegfried Lautenbacher aus München. Es ging um die Angst, die entstehen kann, wenn sich Organisationen weitreichend verändern; also nicht nur an der einen oder anderen Stelle ein bisschen rumoptimieren, sondern vor allem das bisherige Managementmodell grundlegend hinterfragen und die Funktionalität und Sinnhaftigkeit formal-fixierter Hierarchie auf den Prüfstand stellen. Sofort war klar: Da muss ich hin! Natürlich. Denn am 15.06. veranstalte ich mit meinen Kolleg*innen in Berlin unsere 1. (Un)Konferenz Neue Konzepte für Neue Arbeit mit dem Schwerpunkt „Die Angst vor der Freiheit“. Das Thema scheint in der Luft zu liegen.

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New Work – die schöne neue Arbeitswelt. Selbstausbeutung unter dem Deckmantel der Freiheit?

„Protect me from what I want.“ – Jenny Holzer

„…in order to move on politically, we should find out more about the problem – and why we are so entangled with it. This requires more than to renounce alienation. It rather requires to experimentally fall in love with it, to find out, what attracts us. […]“ – Kilian Jörg

Wir befinden uns bereits seit einigen Jahrzehnten inmitten einer tiefgreifenden Transformation unserer Lebens- und Arbeitswelt. In den Sozialwissenschaften wurden alle möglichen fancy Begriffe erfunden, um diesen Wandel zu benennen: Postmoderne, Spätkapitalismus, Postdemokratie, Informationszeitalter, Digital Age, Netzwerkgesellschaft, Industrie 4.0, digitale Transformation, Digitalisierung…

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Die CSR Sau

CSR: Es wird Zeit, einen weiteren Pflock einzuschlagen, eine klare Positionierung vorzunehmen: Wie sinnvoll ist eigentlich Corporate Social Responsibility, die unternehmerische Verantwortung, als längst nicht mehr neue, aber immer noch anhaltende Erscheinung im Reigen allgegenwärtiger Managementthemen? Wer die Entwicklung von Managementthemen beobachtet, könnte auf die Idee kommen, dass wir die Verantwortung von Unternehmen erst in der Post-Postmoderne entdeckt und entwickelt haben. Dabei sieht die Sache gänzlich anders aus.

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Mit Word, Excel und Outlook komme ich gut zurecht – warum soll ich ein Zusammenarbeitstool nutzen?

Dieser Post ist der sechste Artikel der Serie “Aus der Praxis eines Collaboration Consultants – Tools, Kultur und ihre Wechselwirkungen” und dreht sich um den Nutzen und die kulturellen Auswirkungen eines Zusammenarbeitstools – weitere Artikel dieser Serie findest Du in Kürze hier auf dem Blog. In dieser Serie schreibe ich als Atlassian Consultant aus eigener Beobachtung, meiner Praxis als Consultant bei diversen Unternehmen und meiner Freiberuflichkeit sowie dem Austausch mit anderen Atlassian-Anwendern und Administratoren über die Nutzung von Collaboration Tools und ihre kulturellen Wechselwirkungen. Mein Zielbild beim Einsatz von Collaboration Tools ist Selbstorganisation und Selbstmanagement von Teams zu unterstützen sowie Transparenz für mehr Synergien und Zusammenarbeit in Teams und Unternehmen herzustellen.

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Die Angst vor der Freiheit. Unsere 1. (Un)Konferenz

Dieses Jahr beginnt etwas Neues: Mit einigen Kolleg*innen – wer verrate ich später – starte ich dieses Jahr eine (Un)Konferenz-Reihe zu selbstbestimmter Arbeit. Nein, es geht nicht nur um den aktuellen Hypebegriff New Work. Wir verstehen die zukünftige Gestaltung unserer Arbeitswelt etwas breiter. Es reicht nicht, 20 Sessions zu Arbeitsthemen in einem Barcamp zu ermöglichen; oder 30 Workshops, die sich alle nur um die Erneuerung der Arbeitswelt im engeren Sinne drehen. Wenn zum Beispiel Führungskräftewahlen aktuell en vogue sind, dann sollten wir auch einen Blick über den Tellerrand werfen und herausfinden, was sich in der Entwicklung der Demokratie insgesamt tut. Und wir sind davon überzeugt, dass wir viel von der Kunst für die Zukunft der Arbeit lernen und sie für deren Entwicklung nutzen können. Denn sie ist gewissermaßen die Reinform, die kristalline Gestalt autonomen, selbstbestimmten Wirkens. Fate lls jemand lieber gleich zur Website der Veranstaltung will, dann bitte hier entlang: EventWebsite

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Nestlé: Was aus einer guten Idee wurde

Zum Jahreswechsel 2017/2018 war ich in der Schweiz in der Nähe von Vevey. An einem der meteorologisch zumeist tristen Tage führte mich ein Freund in eine Schokoladenfabrik zur Produktionsbesichtigung. Was ich vorab nicht wusste: Die Fabrik gehört zum Imperium von Nestlé. Nach einem etwas skurrilen Parcours durch die Geschichte der Schokoloade kam man in einen Raum, in dem die verschiedenen Akteure der Schokoladenproduktion vorgestellt wurden. Und natürlich ging es auch um die faire Behandlung der Kakao- und Milchbauern, egal ob sie irgendwo in Afrika oder in der schweizer Nachbarschaft ihre Arbeit verrichten. Wenn man sonst nichts mitbekommt über das Unternehmen, konnte man glauben, dass es immer noch so nobel unterwegs ist, wie dessen Gründer.

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Zuviele Regeln verhindern gesundes und sinnvolles Arbeiten

Noch mehr Regeln! Neulich war in der FAZ zu lesen, dass der Porsche Betriebsrat die regelhafte Löschung von Emails fordert, die in der Freizeit versendet worden sind: „Mailkonten von Mitarbeitern sollten im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie am Wochenende und im Urlaub gesperrt werden, sagte Hück.“ (FAZ 2017) Irgendwie gut gemeint, könnten wir uns selbst glauben machen. Aber ist das wirklich sinnvoll? Völlig zurecht stellte das Dr. Matthias Meifert, Gründer und Managing Partner von HRpepper, via LinkedIn in Frage.

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Trialog Teil 3 – Natur und Mensch als das Maß aller Dinge

Am 03. November 2017 haben Alexander, Björn und ich uns zu unserem 3. Trialog unserer Reihe zusammen gefunden haben, in dem wir uns ja bekanntermaßen der Thematik widmen, wie wir Menschen mit Komplexität umgehen und wie uns dabei Werkzeuge, wie Methoden und Tools, behilflich sein können. Die ersten beiden Trialoge finden Sie hier und hier.

In diesem Trialog wurde übrigens gemenschelt, was der Titel ja bereits vermuten lässt. 😉

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