Interviewstudie zur Untersuchung von Achtsamkeit und der Auswirkungen im Kontext New Work

Vor kurzem publizierte Andreas Zeuch hier im Blog den ersten Artikel über Achtsamkeit: New Work, Unternehmensdemokratie und Achtsamkeit. Nun stelle ich die Ergebnisse meiner Studie über Achtsamkeit im Kontext New Work vor.

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Neue Arbeit & Chancengleichheit: Wider elitäre Seilschaften

Es ist schon erstaunlich. Da leben wir längst in einer digital hochvernetzten Zeit, in der die meisten Bürger*innen der westlichen Welt Mitglied in einem oder mehreren der einschlägigen professionellen wie privaten Sozialen Netzwerke sind. Und doch ist eine berufliche Chancengleichheit immer noch nicht gegeben. Das zeigt eine Studie zu den Vorteilen des Besuchs englischer Eliteschulen.

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New Work, Unternehmensdemokratie und Achtsamkeit

Achtsamkeit: Von 2017 bis Ende 2018 begleitete ich ein rund 1000 Mitarbeiter*innen umfassendes Unternehmen auf dem Weg zu Agilität und Selbstorganisation. In meiner Arbeit mit verschiedenen Lenkungsgremien und Teams kam irgendwann auch das Thema Achtsamkeit auf den Tisch. Das hat viele Gründe – und nun wird es Zeit, dieses Thema endlich hier im Blog zu reflektieren.

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EntscheidungsKompetenz, EntscheidungsKultur und EntscheidungsDesign

Alles ist eine Frage der Perspektive. Das gilt genauso für alles, was Entscheidungen in Organisationen betrifft. Unabhängig davon, ob eine Organisation traditionell topdown oder agil partizipativ organisiert und strukturiert wird, gib es in jedem Falle mindestens drei große und zentrale Bereiche organisationalen Entscheidens: EntscheidungsKompetenz, -Kultur und -Design. In allen Fällen spielt die individuelle EntscheidungsKompetenz der Führungskräfte und Mitarbeitenden eine genauso große Rolle, wie die jeweilige organisationale EntscheidungsKultur und das operative EntscheidungsDesign. In diesem Beitrag werde ich die einzelnen Begriffe definieren, ihre Bedeutung und inneren Zusammenhänge darlegen. Denn besonders im Falle von Transformationen hin zu Unternehmensdemokratie, Selbstorganisation etc. ist dieser Dreiklang zentral.

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Rituale. Tot oder lebendig und warum wir sie brauchen.

Rituale: Erst mal Dir und Euch allen, liebe Leser*innen, alles Gute fürs neue Jahr. Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen und ihr gesund bleiben oder werden.

Die letzten Wochen waren wieder eine Zeit zweier großer, kulturell verankerter Rituale: Weihnachten und Silvester. Ich bin dabei prinzipiell ein großer Freund lebendiger Rituale (was das heißen könnte, versuche ich unter anderem in diesem Beitrag zu erkunden) – und kann tote Rituale herzlich wenig leiden. Das wurde mir dieses Jahr zu Silvester einmal mehr bewusst…

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Frohe Weihnachten, schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Einmal mehr ist es soweit: Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür.

Zeit für Vieles: ein kleines Päuschen, die Seele baumeln lassen, sich einen Tapetenwechsel gönnen, in sich kehren, klar Schiff machen, endlich all die Bücher lesen, die sich irgendwo gestapelt haben, alte und neue Freunde treffen, der Pyroindustrie die kalte Schulter zeigen und für Sylvester keine Böller kaufen, Meditieren für den Weltfrieden oder zumindest ein bisschen Selbsterkenntnis und innere Ruhe, Sport auf die eine oder andere Weise, oder oder oder. Ich wünsche Euch im Namen aller (Gast)Autor*innen schöne Feiertage, eine tolle Zeit zwischen den Jahren, einen guten Rutsch wo immer Ihr seid – und alles erdenklich Gute fürs neue Jahr.

Hier im Blog geht’s weiter ab dem 07.01.2019. Bis dahin herzliche Grüße, Andreas

Bildnachweis: © Andreas Zeuch

Good Enfants Terribles Tag – Rückblick und der Wert von Fragen

Am 08. Dezember fand mal wieder einer der Good Enfant Terribles Tage in Berlin statt. Diesmal mit dem thematischen Schwerpunkt auf Intuition. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, nachdem ich mich mindestens 10 Jahre selbst mit Professioneller Intuition intensiv befasst hatte, inklusive meiner Dissertation zum Training professioneller Intuition und meinem vorletzten Buch „Feel it! Soviel Intuition verträgt Ihr Unternehmen„. Also, ab dafür und auf zum #GETT18_2 (mein Hashtag für diesen Tag bei Twitter).

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Rahmenregulation für eine Neue Wirtschaft

Am 08. Oktober 2018 veröffentlichte ich gemeinsam mit Daniela und Stefan Röcker in diesem Blog unsere Replik auf den „Kompass für die neue Arbeitswelt“ von Mark Poppenborg. Eine Aussage von Poppenborg hatte es uns besonders angetan: „Die Wirtschaft lässt sich nicht von uns gestalten.“ Wir haben in dem verlinkten Beitrag anhand einiger historischer Beispiele gezeigt, das diese Aussage – maximal nüchtern formuliert – sachlich falsch ist. Mit diesem Beitrag möchte ich nun für die Zukunft der Arbeit, beziehungsweise für die Zukunft der Wirtschaft ein paar grobe Konzepte vorstellen, die von anderen bereits entwickelt wurden und meines Erachtens großes Potential haben, unsere Wirtschaft enkelsicher zu gestalten. Weg von tumben Ausbeutungsstrategien hin zu einer für alle gesunden Gemeinwohlorientierung.

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Es geht LOS! Auf dem Weg zu Bürger*innenräten

Heute gibt’s bei den Unternehmensdemokraten mal ein originär demokratisches Thema, das zur Abwechslung nichts bis wenig mit Unternehmen zu tun hat. Ilan Siebert, ein junger Berliner Kollege, hat mit einigen Gleichgesinnten einen Verein gegründet, um Bürger*innenräte in Deutschland salonfähig zu machen. In diesem Beitrag geben wir Ilan und seiner Kollegin Käthe … den Raum, um ihr innovatives und spannendes Projekt außerhalb ihrer eigenen Filterblase vorzustellen.

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FIRE - Sparen bis der Notarzt kommt

FIRE – Eine Bewegung zeigt die Bedeutung selbstbestimmter Arbeit

FIRE: Ruhestand mit Mitte 30? Und zwar ohne der verwöhnte Sohn oder die verhätschelte Tochter eines Millionärs zu sein – geht das? Ja, angeblich jedenfalls, wie die wachsende F.I.R.E. Bewegung zeigt: Financial Independence, Retire Early. In den letzten Jahren Jahren nimmt die Anzahl an Blogs, Zeitungsartikeln, Bücher, Vorträgen, Videos etc. zu, in denen erfolgreiche FIRE Protagonisten und ihre (Spar)Strategien präsentiert werden. Einer der aktuellen Auslöser dieser Bewegung ist sinnentkoppelte, entfremdete und fremdbestimmte Arbeit. Deshalb lohnt ein Blick auf diese Subkultur des Arbeitslebens.

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