Die neuen Labore für Wertschätzung und Sinn

Auf meinen Post aus der vergangenen Woche erreichten mich viele interessante Reaktionen. Die Meinungen gingen dabei weit auseinander. Einige Kommentatoren sprachen den VertreterInnen der Generation Y die ihr nachgesagten Besonderheiten ab; die Millennials trachteten im Durchschnitt genauso nach Sicherheit und Stabilität wie ihre Vorgänger. Andere sahen in den Digital Natives hingegen eine Altersgruppe mit außergewöhnlich hohem Veränderungspotenzial. Notfalls müsse diese die Generation ihrer Eltern zum Wohl aller auch „überholen”. Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Gesellschaft insgesamt gehe es schließlich darum, mehr Wertschätzung, Demokratie und Nachhaltigkeit zu erreichen. Weiterlesen

Business Intelligence und die digitale Reise von OTTO

Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Viele Unternehmen suchen ihr Glück in Daten und Automatisierung. Auch bei OTTO stellen wir uns die Frage, wie wir uns den technologischen Fortschritt zunutze machen können, um unser Business optimal am Markt auszurichten und den Markt in unserem Sinne zu gestalten.

In genau diesem Kontext bin ich am 23. und 24. Mai 2016 auf die Konferenz Die digitale Zukunft der Supply Chain in Düsseldorf als Referent eingeladen. Dort werde ich den Stand und die Zielsetzung der digitalen Reise von OTTO im Kontext Business Intelligence vorstellen. Auf dieser Konferenz gehe ich im Rahmen eines Vortrages auf Themen ein, die nachfolgend kurz anreißen werde.

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Lernen von den Widersprüchen der Landkooperativen Longo maï.

Vor kurzem habe ich eine neue Empfehlung in meinem Rezensionsblog „Zeuchs Buchtipps“ veröffentlicht: „Landkooperativen Longo maï. Pioniere einer gelebten Utopie.“ Die Lektüre über die verschiedenen, zusammenhängenden Landkooperativen war durchaus anregend, alleine schon aufgrund der differenzierten Darstellung durch den Autoren Andreas Schwab und die schöne Aufmachung mit zahlreichen Farbfotos durch den Rotpunktverlag. Während des Lesens wurde mir klar: Von Longo maï können (angehende) Unternehmensdemokraten viel lernen. Denn trotz aller Widersprüche, die sich in den Kooperativen finden lassen, sind sie einen anregende Quelle der Inspiration, wie Arbeiten auch anders funktionieren kann.

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Die nächste Stufe in der Debatte: Mitarbeiter schlachten.

Am 26. März 2015 wurde in der Financial Times ein interessanter Artikel veröffentlicht, der tief blicken lässt: „The pros and cons of corporate democracy“ Hinter dem harmlos weil rein beschreibenden Titel verbirgt sich ein Abgrund, der es in sich hat. Es ist betrüblich, denn der Autor Henry Mance arbeitet eine interessante Problematik und damit verbundene Frage heraus, die ich so noch nirgendwo sonst gelesen habe, schon gar nicht in der bisherigen Diskussion in Deutschland. Andererseits entlarvt er sich selbst mit einer Metapher derart gnadenlos, das man nur noch den Kopf schütteln kann. Denn sie kommt gleichsam ohne Umweg direkt aus dem Schlauchthaus.

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Making of_ Fallbeispiel movingimage

Am Montag, den 14.09. besuchte ich die MovingIMAGE24 GmbH in Berlin. Ich sprach dort mit den beiden Geschäftsführern Dr. Rainer Zugehör und Erdal Ahlatci und den drei MitarbeiterInnen Christian Brath, Stefanie Griebe und Marco Nauber. Ich wollte das Unternehmen besser kennenlernen, um es als erstes Fallbeispiel über die in meinem neuen Buch präsentierten Unternehmensdemokratien hinaus in derselben Ausführlichkeit vorzustellen. Bis das fertige Fallbeispiel hier bei den unternehmensdemokraten.de kostenfrei erhältlich ist, wird es noch ein paar Wochen dauern. Einstweilen gibt es ein kleinen Bericht über meinen Besuch mit ein paar Kostproben der sehr weit entwickelten Unternehmensdemokratie in diesem innovativen Unternehmen.

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Fallbeispiel #1: Scrum und Unternehmensführung

Hier kommt das erste Fallbeispiel, dass die in meinem neuen Buch beschriebenen Fälle um die Methode Scrum ergänzen wird. Dieser Blogbeitrag ist gewissermaßen der Teaser zu einer ausführlichen Fallstudie, die wir hier zur Verfügung stellen werden. Und jetzt in medias res: Erdal Ahlatci ist zweiter Geschäftsführer bei dem Berliner Videotechnologie-Anbieter MovingIMAGE24 GmbH. Vor kurzem veröffentlichte er seinen Artikel „Mitarbeiter wollen eigenverantwortlich entscheiden“ bei wiwo.de. Damit setzt Ahlatci das fort, was bereits im selben Monat durch den Gründer Dr. Rainer Zugehör im Rahmen eines Interviews im personalmagazin öffentlich wurde: MovingIMAGE gehört ebenfalls zu den Unternehmen, die den MitarbeiterInnen ein mit- und teilweise selbstbestimmtes Arbeiten ermöglichen. Ein weiteres Unternehmen, dass durchaus als demokratisch beschrieben werden kann.

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