Hierarchie im Krankenhaus

Hierarchie im Krankenhaus und ihre negativen Konsequenzen

Hierarchie: Es wäre übertrieben zu schreiben, dass ich in Krankenhäusern aufgewachsen bin. Aber dank meiner Ausbildung zum diplomierten Musiktherapeuten hatte ich immer wieder das meist zweifelhafte Vergnügen, die hierarchischen Strukturen und Kulturen verschiedener Krankenhäuser mehr oder minder intensiv kennenzulernen. Was ich schon in der Ausbildung und später als Angestellter erlebte, war tatsächlich einer der Gründe, warum ich heute mit den Unternehmensdemokraten Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Partizipation begleite. Neben all dem, was mir schon aus meiner persönlichen Erfahrung bekannt ist, hat nun noch die WHO Erschreckendes über die Konsequenzen rigider Hierarchie in Krankenhäusern herausgefunden.

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Studie: Partizipation aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen

Wer mehr Partizipation, also Mit- und Selbstbestimmung in der eigenen Organisation will, steht unter anderem vor der großen Herausforderung, dass es immer wieder bei den Mitarbeiter*innen und Führungskräften an den Kompetenzen dafür mangelt. Wer jahrelang nur Erfüllungsgehilfe war und auf Anweisungen der Chefin gehandelt und das eigene Gehirn ausgeschaltet hatte, wird nicht von jetzt auf gleich die nötigen Kompetenzen für selbstbestimmte Arbeit aus dem Hut zaubern. Das liegt unter anderem auch daran, dass es auf dem Bildungsweg schon früh an Mit- und Selbstbestimmung mangelt, wie jetzt eine aktuelle Studie belegt.

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Karriere-Vorbilder junger Deutscher

Wem eifern junge Deutsche, Frauen wie Männer, beruflich nach? Wen finden sie inspirierend, wer hat beruflich etwas erreicht, was junge Deutsche aufregend finden? Lassen sich in diesen Vorbildern emanzipierte Geschlechterrollen finden? Und was könnte man davon über die Zukunft der Arbeit ableiten, zumindest als erste Hypothesen? Eine aktuelle Untersuchung lässt tief blicken.

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Der Irrtum des Mancur Olson: Kollektives Handeln funktioniert doch.

Vor einer ganzen Weile erschien in der Reihe „Die Weltverbesserer“ der Frankfurter Allgemeine ein Artikel über den Beinahe-Wirtschaftsnobelpreisträger Mancur Olson. Gleich im ersten Abschnitt war zu lesen, warum Olson so großartig gewesen sein soll: Mit nur 33 Jahren habe er das „bahnbrechende“ Werk „Die Logik kollektiven Handelns“ veröffentlicht. Das großartige dieses Buches habe darin gelegen, dass Olson die angeblichen Schwierigkeiten oder gar Unmöglichkeiten analysierte, „eine freiwillige Organisation für die Interessen der breiten Masse zu bilden“ (Plickert, P. (2014): Der Abstieg der Nationen. Frankfurter Allgemeine, Ressort Wirtschaft. Online 24.08.2014).

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Möglichkeitsräume. Grundlage für Innovationen

Wie wird ein Unternehmen innovativ? Wie kann es seine Innovationskraft dauerhaft halten? Gibt es Methoden, das sicher zu erreichen? Wer sich mit diesen Fragen intensiv beschäftigt, stößt früher oder später über einige auffällige Hinweise, die in eine ähnliche Richtung deuten:

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Umfrage zum Stand der Selbstorganisation in deutschsprachigen Unternehmen

Agilität, Mitbestimmung, Neue Arbeit / New Work, Partizipation, Selbstorganisation, Unternehmensdemokratie – die aktuellen Buzzwords suggerieren etwas, von dem wir bei priomy nicht wirklich glauben, dass die Arbeitswelt schon soweit transformiert ist. Deshalb haben wir uns was einfallen lassen – eine Umfrage zum Stand der Selbstorganisation in deutschen Unternehmen.

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Digitale Transformation: Ernüchternde Capgemini Studie

Letztes Jahr veröffentlichte Capgemini eine Folgestudie zu einer bereits 2012 erstmals von ihnen durchgeführten Untersuchung. Aktuell wird erwartet, dass die Investitionen in die zur digitalen Transformation nötigen Technologien wie Hard- und Software und Services die zwei Billionen Dollar Marke übertreffen. Damit sei das Investitionsengagement zum Aufbau der nötigen Infrastruktur wohl kaum fraglich. Erschreckenderweise gelingt es den untersuchten Firmen jedoch nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang, diese Investitionen in gelungene digitale Transformationen umzusetzen.

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World Values Survey – ändert sich die Welt zum Besseren?

Eigentlich wird es überzeugten Demokraten heutzutage schnell speiübel: Allen voran #kingdonald Trump, der egomanische Lügenbold, der täglich auf die Errungenschaften der Demokratie spuckt, dann Erdogan, Farage, Gauweiler & Co., Le Pen, Orban, Salvini, Wilders; seit Monaten das irrsinnige Brexitspektakel. Der nationalistische Backlash ist längst eine internationale Bewegung. Aber was, wenn wir wüssten, dass sich trotz alledem die Welt zum Besseren ändert? Und tatsächlich: Genau das impliziert der World Values Survey. Ein Grund zur Hoffnung.

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Interviewstudie zur Untersuchung von Achtsamkeit und der Auswirkungen im Kontext New Work

Vor kurzem publizierte Andreas Zeuch hier im Blog den ersten Artikel über Achtsamkeit: New Work, Unternehmensdemokratie und Achtsamkeit. Nun stelle ich die Ergebnisse meiner Studie über Achtsamkeit im Kontext New Work vor.

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Studie zu agiler Führung: Redefining Leadership

Agile Führung: Vor kurzem wurde ich durch Svenja Hofert auf eine Studie über agile Führungskräfte aufmerksam: „Redefining Leadership for a Digital Age“. Ich und wir von von priomy finden es absolut begrüßenswert, wenn selbstbestimmte Arbeit in all ihren vielfältigen Formen und Konzeptualisierungen wie Agilität, Arbeiten 4.0, Neue Arbeit, Partizipation, Selbstorganisation und Unternehmensdemokratie wissenschaftlich geprüft und weiterentwickelt wird. Allerdings ist es manchmal auch erschreckend, wie wenig durchdacht da vorgegangen wird und welche wissenschaftlich eben nicht mehr haltbaren Vorurteile immer noch durch die Weltgeschichte grassieren.

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