Lean Management trifft auf New Work – Evolution, Ergänzung oder Widerspruch? Teil #3

Im zweiten Teil meiner Lean-New Work Serie hatte ich die vier Lean-Elemente Führung, Wertstromorientierung, Shopfloor Management, Problemlösung und KVP sowie der Zielentfaltungsprozess ausführlich vorgestellt. Diese Elemente tragen maßgeblich dazu bei, sich als Unternehmen der Herausforderung zu stellen, stetigem Wandel begegnen zu können. Darum geht’s in diesem letzten Teil dieser Serie.

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Lean Management trifft auf New Work – Evolution, Ergänzung oder Widerspruch? Teil #2

Lean Management: Während Andreas in seiner Darstellung von Lean und New Work eine Überschneidung der beiden Themenfelder mit der Nennung von 10 Lean-Grundprinzipien argumentiert, möchte ich in diesem zweiten Teil der Lean-New Work Serie vier zentrale Elemente herausgreifen und näher erläutern.

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New Work, Unternehmensdemokratie und Achtsamkeit

Achtsamkeit: Von 2017 bis Ende 2018 begleitete ich ein rund 1000 Mitarbeiter*innen umfassendes Unternehmen auf dem Weg zu Agilität und Selbstorganisation. In meiner Arbeit mit verschiedenen Lenkungsgremien und Teams kam irgendwann auch das Thema Achtsamkeit auf den Tisch. Das hat viele Gründe – und nun wird es Zeit, dieses Thema endlich hier im Blog zu reflektieren.

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EntscheidungsKompetenz, EntscheidungsKultur und EntscheidungsDesign

Alles ist eine Frage der Perspektive. Das gilt genauso für alles, was Entscheidungen in Organisationen betrifft. Unabhängig davon, ob eine Organisation traditionell topdown oder agil partizipativ organisiert und strukturiert wird, gib es in jedem Falle mindestens drei große und zentrale Bereiche organisationalen Entscheidens: EntscheidungsKompetenz, -Kultur und -Design. In allen Fällen spielt die individuelle EntscheidungsKompetenz der Führungskräfte und Mitarbeitenden eine genauso große Rolle, wie die jeweilige organisationale EntscheidungsKultur und das operative EntscheidungsDesign. In diesem Beitrag werde ich die einzelnen Begriffe definieren, ihre Bedeutung und inneren Zusammenhänge darlegen. Denn besonders im Falle von Transformationen hin zu Unternehmensdemokratie, Selbstorganisation etc. ist dieser Dreiklang zentral.

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The worst practice is to follow the best practice

„The worst practice is to follow the best practice“. Mit diesem zugegebenermaßen etwas provokanten Tweet stieß ich eine kleine aber feine Diskussion bei Twitter los, deren Ergebnisse ich hier teilen und weiter- bzw. zusammenführen möchte. Inhalt der Diskussion waren der Wunsch nach Best Practices und seine Gefahren – viel Spaß beim Lesen und Mitdenken!

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Warum Spitzensport kein Modell für Management ist

Hand aufs Herz: Wer hätte das diesjährige erstmalige deutsche Vorrunden-Aus bei der Fussball-Weltmeisterschaft so vorhergesagt? Und das nach den teils phänomenalen Leistungen der letzten WM, denkt nur mal an die beinahe historischen 1:7 gegen Brasilien. Da erinnere sogar ich mich dran, als absoluter Fussball Ignorant, ja fast schon schon Gegner. Und dieses Jahr nun diese Schmach? Da bin ich aber froh, dass „unser Jogi“ 2016 nach der Weltmeisterschaft beim  x-ten Buch über Sport als Erfolgsmodell fürs Management mit dabei war: „One touch: Was Führungskräfte vom Profifußball lernen können.“ Es erstaunt mich immer wieder. Denn die Differenzen zwischen artifiziellem Spiel-Sport und (Unternehmens)Führung sind doch mehr als offensichtlich.  Weiterlesen

Von Routine, Fleißarbeit und anderen Kreativitätskillern – und ihrer Bekämpfung

Dieser Post ist der siebte Artikel der Serie “Aus der Praxis eines Collaboration Consultants – Tools, Kultur und ihre Wechselwirkungen” und dreht sich um den Nutzen und die kulturellen Auswirkungen von Automatisierung und guten Prozessen in Zusammenarbeitstools – weitere Artikel dieser Serie findest Du in Kürze hier auf dem Blog. In dieser Serie schreibe ich als Atlassian Consultant aus eigener Beobachtung, meiner Praxis als Consultant bei diversen Unternehmen und meiner Freiberuflichkeit sowie dem Austausch mit anderen Atlassian-Anwendern und Administratoren über die Nutzung von Collaboration Tools und ihre kulturellen Wechselwirkungen. Mein Zielbild beim Einsatz von Collaboration Tools ist Selbstorganisation und Selbstmanagement von Teams zu unterstützen sowie Transparenz für mehr Synergien und Zusammenarbeit in Teams und Unternehmen herzustellen.

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Widerstand gegen Transformation ist normal und gesund

Widerstand gegen organisationale Veränderungen ist eines der beliebtesten Themen in Transformationsprozessen. Immer wieder werde ich gefragt, was man denn tun könne, wenn Mitarbeiter keine Lust auf den Wandel haben, wenn sie nicht begeistert dabei sind, passiv blockieren oder gar aktiv gegen den Wandel angehen. Und natürlich kommt auch die Frage auf, wie solche Menschen motiviert werden könnten. Letzteres lässt sich schnell und leicht beantworten. Gar nicht. Ich kann tun was ich will, ob das mein Gegenüber zu was auch immer motiviert, bleibt seine oder ihre Entscheidung. Zwangsläufig. Ich habe keinen Zugriff auf die neuronalen Schaltkreise und kann sie exakt so stimulieren, dass Begeisterung für die Transformation das Ergebnis ist. Die Vorstellung ist lächerlich. Um überhaupt eine Chance zu haben, den Widerstand co-kreativ aufzulösen, ist es hilfreich, ein paar Hypothesen zu haben, warum Mitarbeitende und Führungskräfte in den Widerstand gehen.

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Trialog Teil 4 – Brückenbauer für Komplexität gesucht

Zwischen dem Teil 3 unseres Trialogs über Komplexität und Werkzeuge, diese zu handhaben, und dem hier dokumentierten 4. Teil ist eine gewisse Zeit vergangen. Mir persönlich ging die Natur, die ja essentieller Bestandteil des 3. Teils war, im Kontext Problemlösen nicht mehr aus dem Kopf.

Kurz vor Weihnachten 2017 habe ich mit Björn telefoniert und ihm meine Idee unterbreitet, dass ich an funktionierende immer geltende Muster beim Zusammensetzen von produktiven Teams glaube. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt daran, dass es eine optimale Anzahl an Menschen geben muss, um Teams zu formen, damit diese effektiv und effizient Wert generieren können. Dieser Glaube hat sich bestätigt. Die Diskussionen haben Björn und ich dann hier manifestiert.

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Mit Word, Excel und Outlook komme ich gut zurecht – warum soll ich ein Zusammenarbeitstool nutzen?

Dieser Post ist der sechste Artikel der Serie “Aus der Praxis eines Collaboration Consultants – Tools, Kultur und ihre Wechselwirkungen” und dreht sich um den Nutzen und die kulturellen Auswirkungen eines Zusammenarbeitstools – weitere Artikel dieser Serie findest Du in Kürze hier auf dem Blog. In dieser Serie schreibe ich als Atlassian Consultant aus eigener Beobachtung, meiner Praxis als Consultant bei diversen Unternehmen und meiner Freiberuflichkeit sowie dem Austausch mit anderen Atlassian-Anwendern und Administratoren über die Nutzung von Collaboration Tools und ihre kulturellen Wechselwirkungen. Mein Zielbild beim Einsatz von Collaboration Tools ist Selbstorganisation und Selbstmanagement von Teams zu unterstützen sowie Transparenz für mehr Synergien und Zusammenarbeit in Teams und Unternehmen herzustellen.

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