Otto Dialog: Purpose und Handlungsvielfalt

Was geschieht, wenn ein Unternehmensberater, ein -demokrat, ein Psychologe und ein agile coach öffentlich zum Thema purpose diskutieren? Das Publikum diskutiert mit. 

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Soulworx Energizer Purpose #1

Soulworx Energizer: Purpose und Handlungsvielfalt

Nach unserem durchaus kontrovers diskutierten Dialog „Der Einfluss von Purpose auf die Handlungsvarianz von Organisationen“ wurden wir von Julia von Winterfeldt eingeladen, einen ihrer Soulworx Energizer mit diesem Thema zu bespielen. Karsten Schnelle von Otto und ich waren uns sofort einig: Das machen wir gerne. Und so trafen wir uns am 29.10. in Hamburg in den schönen Räumen von Soulworx mit rund 20 interessierten Teilnehmer*innen, um das Thema gemeinsam auf Augenhöhe zu diskutieren.

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itacs Roundtable Selbstorganisation und Agilität

Seit 2016 begleite ich das Berliner IT-Consulting Unternehmen itacs GmbH auf ihrem Weg in die Selbstorganisation. Inzwischen hatte ich dort auch den ersten CultureCheck zum Stand der Selbstorganisation durchgeführt und einen kleinen Bericht darüber geschrieben. Vor ein paar Wochen fragte mich dann Christina de Vries von der itacs, ob ich mit Ihr gemeinsam eine Keynote am Anfang ihres nächsten Roundtables am 05.09.2019 halten würde, diesmal zum Thema Selbstorganisation und Agilität. Da konnte ich nicht widerstehen und sagte sofort zu.

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Good Enfants Terribles Tag – Rückblick und der Wert von Fragen

Am 08. Dezember fand mal wieder einer der Good Enfant Terribles Tage in Berlin statt. Diesmal mit dem thematischen Schwerpunkt auf Intuition. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, nachdem ich mich mindestens 10 Jahre selbst mit Professioneller Intuition intensiv befasst hatte, inklusive meiner Dissertation zum Training professioneller Intuition und meinem vorletzten Buch „Feel it! Soviel Intuition verträgt Ihr Unternehmen„. Also, ab dafür und auf zum #GETT18_2 (mein Hashtag für diesen Tag bei Twitter).

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Angst in Organisationen. Rückblick auf das Berliner Digital Workplace Meetup

Vor ein paar Wochen stolperte ich über eine überaus spannende Veranstaltung: „Angst in Organisationen. Schattenseite der Transformationseuphorie“, veranstaltet von meinen Kollegen Alexander Kluge aus Berlin in Zusammenarbeit mit Siegfried Lautenbacher aus München. Es ging um die Angst, die entstehen kann, wenn sich Organisationen weitreichend verändern; also nicht nur an der einen oder anderen Stelle ein bisschen rumoptimieren, sondern vor allem das bisherige Managementmodell grundlegend hinterfragen und die Funktionalität und Sinnhaftigkeit formal-fixierter Hierarchie auf den Prüfstand stellen. Sofort war klar: Da muss ich hin! Natürlich. Denn am 15.06. veranstalte ich mit meinen Kolleg*innen in Berlin unsere 1. (Un)Konferenz Neue Konzepte für Neue Arbeit mit dem Schwerpunkt „Die Angst vor der Freiheit“. Das Thema scheint in der Luft zu liegen.

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New Work – die schöne neue Arbeitswelt. Selbstausbeutung unter dem Deckmantel der Freiheit?

„Protect me from what I want.“ – Jenny Holzer

„…in order to move on politically, we should find out more about the problem – and why we are so entangled with it. This requires more than to renounce alienation. It rather requires to experimentally fall in love with it, to find out, what attracts us. […]“ – Kilian Jörg

Wir befinden uns bereits seit einigen Jahrzehnten inmitten einer tiefgreifenden Transformation unserer Lebens- und Arbeitswelt. In den Sozialwissenschaften wurden alle möglichen fancy Begriffe erfunden, um diesen Wandel zu benennen: Postmoderne, Spätkapitalismus, Postdemokratie, Informationszeitalter, Digital Age, Netzwerkgesellschaft, Industrie 4.0, digitale Transformation, Digitalisierung…

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Die Angst vor der Freiheit. Unsere 1. (Un)Konferenz

Dieses Jahr beginnt etwas Neues: Mit einigen Kolleg*innen – wer verrate ich später – starte ich dieses Jahr eine (Un)Konferenz-Reihe zu selbstbestimmter Arbeit. Nein, es geht nicht nur um den aktuellen Hypebegriff New Work. Wir verstehen die zukünftige Gestaltung unserer Arbeitswelt etwas breiter. Es reicht nicht, 20 Sessions zu Arbeitsthemen in einem Barcamp zu ermöglichen; oder 30 Workshops, die sich alle nur um die Erneuerung der Arbeitswelt im engeren Sinne drehen. Wenn zum Beispiel Führungskräftewahlen aktuell en vogue sind, dann sollten wir auch einen Blick über den Tellerrand werfen und herausfinden, was sich in der Entwicklung der Demokratie insgesamt tut. Und wir sind davon überzeugt, dass wir viel von der Kunst für die Zukunft der Arbeit lernen und sie für deren Entwicklung nutzen können. Denn sie ist gewissermaßen die Reinform, die kristalline Gestalt autonomen, selbstbestimmten Wirkens. Fate lls jemand lieber gleich zur Website der Veranstaltung will, dann bitte hier entlang: EventWebsite

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Doku_ CeBIT 03_2017

Es ging alles ziemlich ratz fatz. Vor rund zwei Wochen wurde ich kurzfristig auf die CeBIT Enterprise Digital Arena zur Teilnahme an einem Panel eingeladen. Das wirkte gleich wie ein Familientreffen mit den anderen bereits geladenen Gästen: Winfried Felser, Alexander Klier, Silke Luinstra und Gunnar Sohn. Alle auf ihre Weise interessante und anregende Unikate, alles Menschen, die eine Menge über Neue Arbeit, Partizipation, Mit- und Selbstbestimmung und überhaupt – die große Transformation der Arbeitswelt zu sagen haben. Na klar, da konnte ich nicht widerstehen und habe gerne zugesagt. Und es hat sich gelohnt.

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Doku_ Lean around the clock 02_2017

Ich hatte ja keine Ahnung, was da auf mich zukam: Fast zwei volle Tage Vortragsmarathon, und zwar so derart gnadenlos aneinandergereiht, dass man diese Show am treffendsten nur als pädagogisches Armageddon der Lean Bewegung beschreiben kann. Ein heldenhaftes intellektuelles Sperrfeuer gegen die Verdummung einer Bewegung durch Methodenreduktionismus.  Jeder hat diese irrwitzige Absage an Veranstaltungsdesign-Correctness sicher anders erlebt, aber zumeist erklangen hinterher begeisterte Stimmen. 16 Redner am ersten und 14 am zweiten Tag, nur unterbrochen von einer fortlaufenden Management-Satire. Keine offiziellen (Kaffee)Pausen, keine interaktiven Methoden, Barcamp ist wieder sowas von out, ihr glaubt es nicht. Denn: Noch nie, und ich meine das exakt so, wie ich es schreibe: noch nie kam ich in einen auch nur vergleichbaren kommunikativen Flow mit den anderen TeilnehmerInnen und ReferentInnen und habe so viele bewegende und erfüllende Begegnungen gehabt.

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Soziokratie 3.0 – die bessere Demokratie?

Es ist ein sonniger Donnerstagnachmittag im September 2016. Ich bin auf dem Weg zu einem Workshop im Berliner Umland, und obwohl ich regelmäßig an Trainings teilnehme oder sie leite, bin ich diesmal besonders gespannt. Das Thema der Veranstaltung ist Soziokratie 3.0, eine Weiterentwicklung des Organisationssystems Soziokratie, das im 20. Jahrhundert in den Niederlanden entscheidend geprägt wurde. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Der Workshop wird buchstäblich eine Reise in eine andere Welt. Doch dazu später mehr. Weiterlesen