Beiträge

Angst in Organisationen. Rückblick auf das Berliner Digital Workplace Meetup

Vor ein paar Wochen stolperte ich über eine überaus spannende Veranstaltung: „Angst in Organisationen. Schattenseite der Transformationseuphorie“, veranstaltet von meinen Kollegen Alexander Kluge aus Berlin in Zusammenarbeit mit Siegfried Lautenbacher aus München. Es ging um die Angst, die entstehen kann, wenn sich Organisationen weitreichend verändern; also nicht nur an der einen oder anderen Stelle ein bisschen rumoptimieren, sondern vor allem das bisherige Managementmodell grundlegend hinterfragen und die Funktionalität und Sinnhaftigkeit formal-fixierter Hierarchie auf den Prüfstand stellen. Sofort war klar: Da muss ich hin! Natürlich. Denn am 15.06. veranstalte ich mit meinen Kolleg*innen in Berlin unsere 1. (Un)Konferenz Neue Konzepte für Neue Arbeit mit dem Schwerpunkt „Die Angst vor der Freiheit“. Das Thema scheint in der Luft zu liegen.

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Mitbestimmung light

Vor kurzem hat mich Dr. Andreas Schiel von arbeit: morgen auf einen interessanten Vorgang zum Thema Mitbestimmung aufmerksam gemacht: „Sozusagen von ganz oben kam am 19. April 2016 eine Einschätzung zur Zukunft der Arbeit: Acatech, die deutsche Akademie für Technikwissenschaften und die Jacobs Foundation haben mit Personalvorständen aus DAX-Konzernen und renommierten Wissenschaftlern einen ‘Human-Resources-Kreis’ gebildet und ihre Überlegungen zur Digitalisierung und zur Veränderung der Arbeitswelt als Publikation im Bundeskanzleramt vorgestellt.“ (#Sorgenvonmorgen 6) Andreas hat in seinem Blogbeitrag verschiedene Aspekte dieses knapp 40 Seiten umfassenden Papiers diskutiert, was mich inspiriert hat, das Dokument selbst zu lesen. Was ich fand, ist durchaus bedenklich.

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