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Menschenbild bei Michelangelo

Unser Menschenbild im Wandel der Zeit

Mein Kollege Mark Lambertz hat es in seinem Beitrag letzte Woche schon angedeutet: Wo kommt das Menschenbild, von dem wir im Kontext „New Work“ und explizit bei den Unternehmensdemokraten sprechen, eigentlich her? Wann ist es entstanden? Grundsätzlich ist der Begriff Menschenbild einer dieser typischen abstrakten Begriffe: eine hohe Verdichtung komplexen Inhalts. Dennoch kann man ihn wenigstens ungefähr verorten und zwar in der anthropologischen Philosophie, die im 19. Jahrhundert entstand. Wie kann das sein? Ein Menschenbild muss es doch geben, seitdem Menschen existieren, oder?

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Über das Verhältnis von Menschenbild und Arbeit

 

Der Begriff des Menschenbildes wird im New Work Umfeld häufig verwendet, da das Menschenbild arbeitswissenschaftlich die elementare Grundlage zur Bewertung von Arbeitsgestaltungsmaßnahmen darstellt. Meines Erachtens kann man es drehen und wenden wie man will: Jede Diskussion über neue Formen der Wertschöpfung erledigen sich, solange vorab kein basales Verständnis über das Wertefundament erzielt ist. Wer Arbeit neu definieren möchte, muss zwingend über das zugrundeliegende Menschenbild sprechen.

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